Deutschlandweites Städteranking: So schneiden Trier, Saarbrücken & Co. ab!

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"Trier's ancient Roman city gate, Porta Nigra by night. Porta Nigra is a World Heritage Site."

Bildquelle: ©istock.com/burcintuncer

MAINZ/TRIER. Bei einem deutschlandweiten Vergleich von Großstädten hat Mainz in Rheinland-Pfalz die beste Platzierung geschafft. Die Landeshauptstadt landete bundesweit auf Platz 19 und damit im oberen Drittel der Wertung. Ein Wermutstropfen bleibt trotzdem: Bei dem Städtevergleich im Vorjahr hatte es Mainz noch auf Platz 13 geschafft.

Für die Studie verglich das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) mit Sitz in Köln insgesamt 71 kreisfreie Städte mit mehr als 100 000 Einwohnern in Deutschland. In die Bewertung flossen unter anderem die Bereiche Immobilien und Bildung ein.

Minuspunkte bekam Mainz dem Studienleiter Hanno Kempermann zufolge unter anderem im Bereich Immobilien. Es seien weniger neue Wohnungen gebaut worden. Außerdem seien weniger Leute zugewandert als noch beim Vergleich im vergangenen Jahr. Punkten können habe Mainz dagegen bei der Bildung. Der Anteil der Schüler ohne Abschluss sei deutlich niedriger als in anderen Städten ausgefallen. «Da klappt offensichtlich einiges gut, was die Integration von Schülern angeht», sagte Kempermann.

Kaum Veränderungen im Vergleich zur Vorjahresstudie gab es bei Ludwigshafen. Sie Stadt belegte wie zuvor Platz 34, Koblenz kam auf Rang 35 und rutschte damit um zwei Plätze ab.

Trier dagegen machte dagegen fünf Plätze gut und landete in der Gesamtwertung auf Rang 48. Verbesserungen gab es in der Moselstadt unter anderem bei der Betreuung von Kindern zwischen drei und sechs Jahren. «Die gehen in Richtung Vollbetreuung», sagte der Leiter der Studie. Insgesamt sei die Lebensqualität in Trier gestiegen.

Für die Studie verglich das IW 71 kreisfreie Städte mit mehr als 100 000 Einwohnern in Deutschland. Auftraggeber waren die Zeitschrift «Wirtschaftswoche» und das Internetportal Immobilienscout24.

Schlechte Noten für Saarbrücken aber Hoffnung

Bei einer bundesweiten Studie zu Lebensqualität und Wirtschaft in Großstädten hat Saarbrücken nur wenig punkten können. Die Stadt belegt Rang 57 von insgesamt 71 großen Kommunen, die in der Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) verglichen werden. Hoffnung gibt es laut Projektleiter Hanno Kempermann dennoch für die saarländische Landeshauptstadt.

«Saarbrücken ist eigentlich ganz lebenswert. Die haben zum Beispiel eine gute studentische Infrastruktur da», sagte er. Minuspunkte habe es dafür gegeben, dass Menschen abwanderten. Außerdem gebe es «relativ viele privat Überschuldete». Auch die Lage am Arbeitsmarkt sei problematisch: Viele Leute bezögen Arbeitslosengeld II.

Potenzial für die Zukunft sieht der Projektleiter dennoch bei Saarbrücken: «Sie haben auf jeden Fall eine Forschungslandschaft. Das ist ganz wichtig.» Schwierig sei zum Teil die Lage für die Automobilbranche. Wenn ein Unternehmen bislang beispielsweise Motorblöcke hergestellt habe, müsse es sich mit Blick auf die Elektromobilität umstellen.

1 KOMMENTAR

  1. Im Gegensatz zu Trier versucht Saarbrücken aber aus dem Dilemma rauszukommen. Das Messegelände wird an anderer Stelle neu aufgestellt, das Ludwigsparkstadion ist im Bau, die Saarbahn erweitert und IT Technologie neu angesiedelt, Eine Großraumhalle wie in Trier wird angestrebt. In Trier baut man eher zurück, denkt kleingeistig, Brubach ist gestoppt, Globus gemoppt, man macht sich Gedanken warum die Hindenburgstr. noch so heißt, das ist jaaa soo wichtig. Die Visitenkarte einer Stadt ist immer der Bahnhof, hier ist Trier schon lange 3. Liga. Schlaft weiter in Trier und Saarbrücken…da kommt noch was wetten??

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