Bischof Ackermann erlässt Dekrete für 15 neue Großpfarreien in der Region

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Bischof Stephan Ackermann. Foto: Arne Dedert/ dpa-Archiv

TRIER. Auf dem Weg zu einer neuen Pfarreienlandschaft im Bistum Trier hat Bischof Stephan Ackermann Dekrete zur Errichtung der ersten 15 neuen Großpfarreien erlassen.

Die Dekrete bestimmen auch die Aufhebung der bisherigen Pfarreien und Kirchengemeinden, teilte das Bistum Trier am Donnerstag mit. Zum 1. Januar 2020 gehen demnach in Rheinland-Pfalz und im Saarland die neuen Pfarreien Andernach, Betzdorf, Bad Kreuznach, Idar-Oberstein, Koblenz, Maifeld-Untermosel, Mayen, Neuwied, Sinzig, Saarbrücken, St. Wendel, Tholey, Völklingen, Wadern und Wittlich an den Start.

Die übrigen 20 neuen Großpfarreien im Bistum Trier sollen bis zum 1. Januar 2021 folgen, so dass dann der Neuzuschnitt komplett steht. Die Großpfarreien lösen die bisherigen 887 kleine Pfarreien im Bistum ab, die derzeit in gut 170 Pfarreiengemeinschaften zusammengefasst sind.

Vor den Dekreten habe es eine Anhörungsphase gegeben, an der sich knapp 70 Prozent beteiligt hätten, teilte das Bistum weiter mit. Gut die Hälfte der Rückläufe stimmte den Planungen zu oder stand diesen neutral gegenüber. In manchen Pfarreien habe sich auch eine deutliche Ablehnung gegen die neue Pfarreistruktur gezeigt, zum Beispiel in St. Wendel, Mayen oder Neuwied. Bei den Stellungnahmen zu Pfarrort oder Pfarrname seien die Zustimmungswerte höher gewesen.

Seit Mitte November wird in den neuen Gemeinden bereits der jeweilige Rat der Pfarrei gewählt. Die Leitungsteams sind bekannt. Das Bistum Trier zählt knapp 1,4 Millionen Katholiken in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Insgesamt zehn Großpfarreien liegen im Saarland.

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