Blackbird: Schauspiel von David Harrower am Theater Trier

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Das Theater Trier - Foto: Theater Trier

Mit Blackbird wird ein Stück schottische Theatergeschichte nach Trier geholt. Manfred Langner, seit der Spielzeit 2018/2019 Intendant am Trierer Theater, inszeniert die Geschichte einer schmerzhaften Beziehung, die in der Vergangenheit begraben liegt, aber nicht vergessen wurde. Es spielen Marsha Zimmermann und Volker Risch.

Regie führt Intendant Manfred Langner
Der schottische Theaterschriftsteller David Harrower landete mit Blackbird im Jahr 2005 auf dem Edinburgh International Festival einen großen Erfolg. Damals wurde es von Theaterlegende Peter Stein inszeniert. Fast 15 Jahre später hat es seinen Weg durch Manfred Langner in die Mosel-Region gefunden. Ab 2009 war Langner als Intendant der Schauspielbühnen Stuttgart tätig, seit letzter Saison ist er in Trier zu Hause. Mit Blackbird holt er einen Wirbelsturm an Gefühlen auf die Bühne – und das ganz ohne großes Ensemble. Marsha Zimmermann und Volker Risch füllen die anderthalb Stunden mit cleveren Konversationen auf höchstem Schauspiel-Niveau. Für die Dramaturgie ist Philipp Matthias Müller zuständig.

Ein emotionaler Wirbelsturm
Die Handlung von Blackbird baut auf vielen Gefühlsebenen auf. Gerade die Dynamik der beiden Protagonisten macht das Stück so komplex: Ihre Beziehung liegt viele Jahre in der Vergangenheit. Ray hat sie schon lange begraben, Una kann sie nicht ruhen lassen. Wie es der Zufall so möchte, stößt Una auf ein Bild von Ray, macht ihn ausfindig und konfrontiert ihn daraufhin. In Rays Mittagspause diskutieren die beiden über alte Zeiten, reißen Wunden auf und kitten sie vielleicht auch zum Teil wieder. Unterschiedliche Versionen der Vergangenheit, von Schuld, Reue und Wut begleitet, prallen in Blackbird aufeinander. Dem Zuschauer wird es schwer gemacht, sich auf eine Seite zu schlagen – ganz in Brechtscher Manier. Im Theater gibt es eben nicht nur Gut und Böse, Weiß oder Schwarz. Die Emotionen und Meinungen der Hauptcharaktere ändern sich im Verlauf der Handlung und ziehen das Publikum in einen wilden Strudel aus Emotionen.

Tickets telefonisch oder online reservieren
Im Dezember kann man sich Blackbird am 3. und 4. sowie vom 11. bis zum 13. im Studio anschauen. Einen Kartenservice mit Telefonnummer gibt es direkt auf der Webseite des Theater Trier. Alternativ können Interessierte auch Tickets über ADticket kaufen. Es handelt sich dabei um einen sicheren Online Ticketverkauf, der auf Trusted Shops etwa in den letzten 12 Monaten 304-mal mit „sehr gut“ bewertet wurde. Durch die Kundenbewertungen auf der Vergleichsplattform weiß man so sofort, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Auch in anderen Bereichen stellen sich Bewertungswebseiten als praktische Helfer heraus. In der Casino-Branche erweisen sie sich als nützlich, um etwa den besten Online Casino Bonus oder die vertrauenswürdigsten Angebote zu finden. Zusätzliche Informationen klären obendrein über Sonderbedingungen auf. Wer sich vor oder nach der Vorstellung noch ein gemütliches Restaurant suchen möchte, dem können Bewertungsseiten wie TripAdvisor behilflich sein.


Manfred Langner spinnt mit Blackbird ein dichtes Gefühlsnetz, das es in anderthalb Stunden zu entwirren gilt. Die beiden Schauspieler Marsha Zimmermann und Volker Risch nehmen das Publikum mit in dunkle Emotionswelten voller Schuld, Reue und Lügen. Doch auch die Wahrheit lässt sich ab und zu blicken. Im Dezember wird Blackbird an fünf Tagen aufgeführt. Tickets kann man schon jetzt bestellen.

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