Die richtige Reaktion auf steigende Strompreise

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Foto: dpa-Archiv

Schon jetzt gehört der Strompreis in Deutschland zu den Spitzenreitern auf der ganzen Welt. An kaum einem anderen Ort ist der Strom so teuer, wie bei uns in Deutschland. So machen die Kosten für die Erzeugung und den Vertrieb nur rund ein Viertel der Gesamtkosten für den Strom aus. Ein weiteres Viertel des Strompreises entfällt auf die EEG-Umlage. Diese wurde noch einmal erhöht und wird in Zukunft dafür sorgen, dass der Strom für die Verbraucher noch teurer wird. Dazu kommen natürlich auch noch die Stromsteuer, die Konzessionsabgabe, die KWK-Umlage und die Umsatzsteuer. Es wird schnell klar, warum der Strom in Deutschland so enorm teuer ist. Die Verbraucher können natürlich nicht gänzlich auf Strom verzichten oder sich anderweitig vor den steigenden Preisen schützen. Trotzdem gibt es ein paar Möglichkeiten, um die monatlichen Kosten für den Strom ein wenig zu reduzieren, obwohl die EEG-Umlage noch einmal steigt.


Die Suche nach dem richtigen Stromanbieter

Die EEG-Umlage wird durch den Stromanbieter erhoben und muss vom Verbraucher nicht separat gezahlt werden. Sie ist also Teil des Gesamtpreises, den der Kunde jeden Monat auf seiner Rechnung sehen kann. Für die Stromversorger gibt es kaum eine andere Möglichkeit, als die Erhöhung an die Kunden weiterzugeben. Die Kunden müssen das aber nicht kommentarlos hinnehmen, sondern können möglicherweise ein Sonderkündigungsrecht ausüben. Einige Stromanbieter werden diese Erhöhung zum Anlass nehmen, neue Kunden für sich zu gewinnen. Sie werden Wechslern deshalb besonders günstige Konditionen anbieten oder vorläufig darauf verzichten, die gestiegenen Kosten an die Kunden weiterzugeben. Auf der Seite Stromvergleich.de können sich unzufriedene Kunden einen neuen Stromanbieter suchen. Dabei wird der Anbieter primär nach dem Preis selektiert. Es gibt aber auch noch einige weitere Faktoren, die in die Suche mit einbezogen werden können. Wer die gestiegene EEG-Umlage endlich zum Anlass nimmt, um sich ein wenig genauer mit den Preisen für seinen Strom zu befassen, der kann mit einem Wechsel nicht nur die Preiserhöhung ausgleichen, sondern möglicherweise noch Geld sparen.

Der sparsame Umgang mit dem Strom


Schon im vergangenen Jahr sind die Strompreise stark gestiegen. Es wird also immer teurer, elektrische Geräte zu betreiben. Da die Technik immer günstiger wird und die Ersparnis von sparsamen Geräten sich durch die hohen Preise noch stärker auswirkt, gilt es nun Maßnahmen zum Sparen von Strom zu ergreifen. Insbesondere alte Küchengeräte wie die Spülmaschine, der Gefrierschrank und der Kühlschrank sind echte Stromfresser. Wer diese Geräte durch ein neues und besonders effizientes Modell ersetzt, reduziert damit seinen Stromverbrauch ganz erheblich. Zwar muss man für diese Ersparnis erst einmal ein wenig Geld in die Hand nehmen. Doch wenn sie einmal getätigt wurde, kann der Käufer Monat für Monat eine Menge Geld sparen.

Darüber hinaus kann eine Änderung des eigenen Verhaltens dafür sorgen, dass der Stromverbrauch in den kommenden Monaten geringer ausfällt. Wenn ein Raum verlassen wird, sollten alle Verbraucher wie die Lampen, das Radio und der Fernseher ausgeschaltet werden. Gerade moderne Lautsprechersysteme wie beispielsweise Amazon Echo werden aus Bequemlichkeit permanent laufen gelassen. Zwar ist der Verbrauch pro Betriebsstunde nicht sehr hoch. Trotzdem reicht schon ein einziger Handgriff, um ohne Komfortverlust weniger Strom zu verbrauchen und dadurch bares Geld zu sparen. Weitere Informationen rund um das Thema Energie sparen haben wir übrigens an dieser Stelle für unsere Leser zusammengestellt.

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