Frau verwirrt im Gleisbereich in Trier unterwegs: Augenzeugin verständigt Bundespolizei

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TRIER. Eine aufmerksame Augenzeugin hat gestern Abend in Trier durch ihr umsichtiges Handeln womöglich ein Unglück verhindert. Um 19:30 Uhr meldete die Zeugin dem Notruf, dass eine grauhaarige Frau mit Strickjacke vom Hbf Trier in südlicher Richtung im Gleisbereich unterwegs ist.

Die Leitstelle der Feuerwehr gab die Meldung direkt an die zuständige Bundespolizeiinspektion Trier weiter. Über die Notfallleitstelle Frankfurt/M. wurde umgehend der Gleisabschnitt für den Zugverkehr gesperrt. Nach kurzer Absuche wurde die Streife der Bundespolizei dann auch fündig. Die verwirrte Dame konnte aus dem Gleisbereich herausgeführt werden und der Zugverkehr wurde auf der Strecke um 19:56 Uhr wieder aufgenommen.

Bei der anschließenden Überprüfung der 56-Jährigen stellte sich heraus, dass sie von der Rhein-Mosel- Fachklinik in Andernach seit letztem Sonntag als abgängig gemeldet war. Die Dame wurde im Anschluss der psychiatrischen Abteilung des Mutterhauses zugeführt, wo sie sich bis zu ihrem Rücktransport nach Andernach von ihrem viertägigen Ausflug erholen kann und medizinisch betreut wird.

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