Der „Droh-Anrufer“: Tatverdächtiger ermittelt

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Eine Frau steht mit einem Telefon am Fenster, vor dem ein Stalker steht. Foto: Angelika Warmuth/dpa-Archiv

TRIER/LUDWIGSHAFEN. Nach Drohanrufen in mehreren Hotels, Gaststätten und Krankenhäusern in Ludwigshafen, Limburgerhof und Mannheim und Trier hat die Polizei einen 41 Jahre alten Mann als Verdächtigen ermittelt.

Das teilte das Polizeipräsidium Rheinpfalz in Ludwigshafen am Donnerstag mit. Den Ermittlungen zufolge soll der wohnsitzlose mutmaßliche Täter am 1. November zwischen 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bei insgesamt zehn Objekten angerufen und Drohungen ausgesprochen haben.

Die Kosten des Polizeieinsatzes würden dem Mann in Rechnung gestellt, hieß es. Eine Polizeisprecherin gab die Personalkosten mit mehr als 25 000 Euro an. Hinzu kämen weitere Kosten für Einsatzmittel.

Bei dem Verdächtigen gebe es Anhaltspunkte für eine psychische Erkrankung, sagte die Sprecherin. Weil nach geltendem Recht keine Haftgründe vorliegen, sei er derzeit auf freiem Fuß.

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