Lange Haftstrafe nach tödlichem Streit in Sinzig

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KOBLENZ. Im Fall eines tödlichen Streits auf einem Parkplatz im Sinzig ist ein 18-Jähriger zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Koblenz verurteilte ihn am Montag wegen Totschlags und schwerer räuberischer Erpressung.

Der Deutsche hatte im Februar im Streit mit einem Messer auf einen 33-Jährigen eingestochen. Das Opfer starb kurz darauf im Krankenhaus. Der Anwalt des 18-Jährigen gab vor Gericht an, sein Mandant sei von dem Älteren bei der Auseinandersetzung verletzt worden und habe sich dann mit einem «Messer reflexartig gewehrt». Dieser Version glaubten die Richter nicht.

Vor dem tödlichen Streit soll der Verurteilte außerdem zusammen mit drei Komplizen in Sinzig zwei Jugendliche bedroht, verletzt und ihnen Geld gestohlen haben. Deshalb wurden die drei anderen jungen Männer zu Haftstrafen zwischen drei Jahren und drei Monaten und viereinhalb Jahren verurteilt.

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