Gemeinde- und Städtebund fordert Mobilitätskonzepte für Land

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RLP. Mobilitätskonzepte für den ländlichen Raum müssen nach Ansicht des Gemeinde- und Städtebunds Rheinland-Pfalz bei der Verkehrswende mehr Gewicht bekommen.

«Wenn Deutschland seine Klimaziele erreichen will, müssen wir den Verkehr in der Stadt und auf dem Land völlig neu aufstellen», sagte der Vorsitzender des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz, Bürgermeister Aloysius Söhngen (CDU), am Montag bei der Mitgliederversammlung des kommunalen Spitzenverbands in Bingen. «Dazu gehört in den Städten eine kontinuierliche Reduzierung des Individualverkehrs, ein besserer öffentlicher Nahverkehr (sicher, pünktlich, kürzer getaktet, emissionsfrei) und der konsequente Ausbau der Fahrradinfrastruktur.»

Notwendig seien aber auch öffentliche Mobilitätskonzepte bis zur «Milchkanne», bei denen die verschiedenen Verkehrsmittel besser vernetzt werden. Als Beispiele nannte Söhngen: mehr Park+Ride-Plätze, Abstellmöglichkeiten für Räder und Autos an den Umsteigepunkten, ein flächendeckendes System von Ladestationen in den ländlichen Räumen, Anruf-Sammeltaxen sowie Kombi- oder Rufbusse.

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