Rheinland-Pfalz: Steigende Preise und niedrige Teuerungsrate

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BAD EMS. Gesunkene Energiepreise haben die Preisentwicklung in Rheinland-Pfalz gedämpft. Der Verbraucherpreisindex lag im Oktober bei 0,8 Prozent über dem Niveau Vorjahresmonats, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems am Mittwoch mitteilte.

Damit sei die Teuerungsrate auf dem niedrigsten Wert seit November 2016. Im September dieses Jahres hatte die Inflationsrate noch 1,1 Prozent betragen.

Spürbare Entlastung für die Geldbeutel gab es im Jahresvergleich unter anderem bei den Energiepreisen. Mit einem Minus von 12,4 Prozent seien Mineralölprodukte im Oktober deutlich billiger als im Oktober 2018 gewesen, erklärten die Statistiker. Rückgänge habe es auch bei Heizöl (minus 12,5 Prozent) und Kraftstoff (minus 10,3 Prozent) gegeben. Teurer seien dagegen Fernwärme (2,9 Prozent), Strom (3,3 Prozent) und Gas (1,8 Prozent) geworden.

Etwas tiefer mussten die Verbraucher dagegen bei Nahrungsmitteln in die Tasche greifen. Sie zogen im Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat im Schnitt um 0,3 Prozent an. Insbesondere Fleisch und Fleischwaren seien teurer geworden (4,9 Prozent). Eine starke Preissenkung habe es dagegen bei Speisefetten und -ölen gegeben (minus 12,2 Prozent).

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