Anwohnerversammlung: Grün statt Parkplätze in der Trierer Neustraße

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Nicht zuletzt vor dem AMG-Gebäude wird der Platz zwischen parkenden und haltenden Autos, Fußgängern und Radfahrern oft ziemlich knapp.

TRIER. Mit einem klaren Votum endete die Versammlung der Anwohner zur Verkehrsberuhigung in der Neustraße. Fast alle plädierten für den Wegfall der öffentlichen Parkplätze in der südlichen Neustraße. Es gab aber auch noch eine Überraschung.

In der Veranstaltung auf Einladung des Baudezernats wurde ergänzend zu den Vorschlägen der Verkehrsplaner Wilko Kannenberg und Sandra Klein angeregt, durch versenkbare Poller an der Kreuzung Kaiser- und Neustraße den Parksuchverkehr und unerlaubtes Parken zu reduzieren. Zudem solle die Fußgängerzone auf diesen Bereich ausgedehnt werden. Dieser Vorschlag erhielt die gleiche Zustimmung wie die Forderung nach dem Parkplatz-Wegfall.

In der von Baudezernent Andreas Ludwig moderierten lebhaften Debatte, an der auch Ortsvorsteher Dr. Michael Düro sowie einige Stadtrats- und Ortsbeiratsmitglieder teilnahmen, zeigte sich auch, dass die von vielen beklagten „Elterntaxis“ vor dem AMG nur sehr schwer einzudämmen sind. Das Meinungsbild der Anwohner liegt beim geforderten Wegfall der Parkplätze plus Durchfahrtsverbot für Nicht-Berechtigte auf einer Linie mit dem aktuellen Votum des Ortsbeirats.Wenn die öffentlichen Parkplätze entfallen, gibt es zusätzliche Möglichkeiten, die Straße durch Grünflächen aufzuwerten.

Die wichtigsten Resultate der Anwohnerversammlung werden jetzt zusammengefasst und im Bauausschuss am 20. November vorgestellt. Die endgültige Entscheidung über die Verkehrsberuhigung trifft der Stadtrat. Die in der Versammlung vorgestellte Präsentation ist abrufbar unter www.trier.de/umwelt-verkehr/verkehrsplanung/neustrasse. Anregungen sind noch bis 10. November per E-Mail möglich: Moko@trier.de.

2 KOMMENTARE

  1. Der Wegfall der öffentlichen Parkplätze wird die Elterntaxis nicht daran hindern dort weiterhin die Strasse bei Schulschluss zu blockieren, da werden Helikoptermütter zu Hyänen , ich habe das selbst einmal erleben dürfen.

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