FCK im Sinkflug: Schommers-Kritik nach 1:3 in Chemnitz

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Fans des 1. FC Kaiserslautern zeigen auf der Westkurve des Stadions eine Choreografie. Foto: Christoph Schmidt

KAISERSLAUTERN. Die Situation des 1. FC Kaiserslautern wird zunehmend kritischer. Nach der Niederlage in Chemnitz findet sich die Elf von Trainer Boris Schommers auf einem Abstiegsrang wieder.

Nach der bitteren 1:3 (1:3)-Pleite beim Chemnitzer FC entlud sich der aufgestaute Frust zahlreicher mitgereister Fans des 1. FC Kaiserslautern. Die Pfälzer befinden sich in der 3. Fußball-Liga weiter im freien Fall und als Tabellen-17. nach 13 Saisonspielen mitten im Abstiegskampf. «Mit der Leistung der ersten 25 Minuten kannst du kein Spiel gewinnen. Ich habe der Mannschaft deutlich gesagt, dass ab der ersten Minute an gekämpft werden muss», kritisierte Trainer Boris Schommers mit deutlichen Worten seine erneut enttäuschenden Schützlinge.

Nur ein Erfolg in den jüngsten sechs Partien, sechs Auswärtsspiele in Serie mit mindestens drei Gegentreffern – die aktuelle Bilanz der Roten Teufel ist erschreckend. Auch in Chemnitz war erneut eine ganz schwache Defensivleistung ausschlaggebend. Insgesamt 29 Gegentore machen das Ausmaß der Misere deutlich.

«Ich habe eigentlich für vieles eine Antwort, aber zu den ersten 25 Minuten heute fällt mir nicht viel ein. Ich kann es mir nicht erklären. Du machst solche Fehler, spielst ohne Körper. Es kommt alles zusammen», sagte FCK-Torschütze Florian Pick (45.+2). Zuvor trafen Philipp Hosiner (9. Minute, 36./Handelfmeter) und Tarsis Bonga (14.) für die nun punktgleichen Chemnnitzer.

Für den viermaligen deutschen Meister wird die Situation immer kritischer. Seit seinem Amtsantritt Mitte September ist es Schommers in keinem Bereich gelungen, die Mannschaft auf Kurs zu bringen. Auf individuelle Fehler reagierte der 40-Jährige meist mit personellen Wechseln – ohne Erfolg. Die Mannschaft hat die Spielidee des Coaches nicht verinnerlicht.

Die Hoffnung auf Besserung hat Schommers aber noch nicht aufgegeben: «Das prasselt jetzt alles auf die Mannschaft ein. Wir müssen dafür sorgen, dass sie ein anderes Gesicht zeigt.» Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Mittwoch im Zweitrundenspiel des DFB-Pokals gegen Zweitligist 1. FC Nürnberg, ehe am kommenden Samstag das nächste Liga-Schlüsselspiel gegen die Würzburger Kickers ansteht.

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