Nürburgring: Neuer Anlauf im Verfahren gegen Geschäftsmann

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Eine Glasscheibe mit dem Logo der Rennstrecke "Nürburgring".

Bildquelle: Foto: Jens Büttner/Archiv

MAINZ. Die Wiederauflage eines Betrugsprozesses rückt den einst skandalumwitterten Nürburgring wieder ins Licht. Im Mittelpunkt steht ein Schweizer Geschäftsmann, der Prozess beginnt heute (9.00 Uhr) vor dem Landgericht Mainz. Der Angeklagte soll 2009 den damaligen Verantwortlichen der Nürburgring GmbH zwei ungedeckte Schecks eines vermeintlichen US-Milliardärs über insgesamt rund 100 Millionen Euro vermittelt haben.

Das Geld hätte in den hunderte Millionen schweren Bau des letztlich überdimensionierten Freizeitparks an der Eifel-Rennstrecke fließen sollen – doch die Schecks waren nicht gedeckt. Der Geschäftsmann, dem Urkundenfälschung vorgeworfen wird, soll davon gewusst haben, was er aber stets bestritten hat.

Das Landgericht hatte das Verfahren eigentlich im Mai 2018 schon eingestellt und befand, dass die angeklagten Taten nicht dem deutschen Recht unterliegen. Doch das Oberlandesgericht (OLG) in Koblenz gab einer Beschwerde der Koblenzer Staatsanwaltschaft statt, so dass es nun in eine neue Runde in Mainz geht.

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