“Klarer Handlungsbedarf“ – Rheinland-pfälzische Schüler bauen deutlich ab!

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Symbolfoto "Schule"

Bildquelle: pixabay

RHEINLAND-PFALZ. Die Fähigkeiten rheinland-pfälzischer Schüler in Mathematik, Biologie und Chemie haben sich innerhalb von sechs Jahren verschlechtert. Dies geht aus einer Erhebung des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) an der Berliner Humboldt-Universität zu Lernerfolgen in der 9. Klasse hervor, die am Freitag veröffentlicht wurde. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die im vergangenen Jahr den Regelstandard in Mathematik erreichten, liegt demnach in Rheinland-Pfalz um etwa vier Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt.

Rheinland-Pfalz gehört nach Angaben des Instituts zu fünf Bundesländern, in denen sich die Ergebnisse für das Fach Mathematik seit der letzten vergleichbaren Erhebung 2012 ungünstig entwickelt haben. Allerdings habe kein Bundesland eine eindeutige Verbesserung in Mathematik erreicht, erklären die Autoren der Studie. Die besten Ergebnisse in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern ermittelte der «IQB-Bildungstrend 2018» für Bayern und Sachsen.

In einer ersten Bewertung erklärte das Bildungsministerium in Mainz zur Verschlechterung der Ergebnisse in Mathematik und in den Kategorien Fachwissen Biologie und Erkenntnisgewinn Chemie: «Damit sind wir nicht zufrieden und können es auch nicht sein, wir haben hier ganz klar Handlungsbedarf.» Die Ergebnisse bestärkten das Ministerium, mit der 2017 gestarteten MINT-Strategie für den Unterricht in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. «Jetzt muss man den Maßnahmen Zeit geben, in den Schulen wirksam zu werden.»

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