Gebühren- und Steuerschock: Kommunen wollen an der Gebührenschraube drehen!

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Symbolbild // dpa

RLP. Viele Einwohner in Rheinland-Pfalz müssen laut einer Studie mit steigenden Steuern und Gebühren rechnen.

Wie aus einer am Mittwoch vorgestellten Erhebung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young hervorgeht, wollen rund zwei Drittel der Kommunen mit mehr als 20 000 Einwohnern im laufenden oder nächsten Haushaltsjahr an der Gebührenschraube drehen. Es gehe dabei vor allem um Wasser, Parken, Müllentsorgung und Straßenreinigung. Die Grundsteuer, die auf Grundstücke erhoben wird, soll in 22 Prozent der Kommunen nach oben klettern.

Die Pro-Kopf-Verschuldung in Rheinland-Pfalz ist der Erhebung zufolge weiter auf hohem Niveau: Im bundesweiten Vergleich seien die Kommunen am zweithöchsten verschuldet. Im vergangenen Jahr sei die Verschuldung pro Einwohner um einen Prozentpunkt auf 3227 Euro gesunken. Dieser Betrag liegt den Angaben nach 1497 Euro über dem Bundesschnitt. Nur im Saarland lag die Pro-Kopf-Verschuldung höher.

Am höchsten war sie landesweit 2018 im Kernhaushalt von Pirmasens mit 9757 Euro. Auf der anderen Seite des Spektrums war Ingelheim am Rhein: Die Stadt war den Angaben zufolge schuldenfrei.

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