Schüsse auf Stiefsohn: 88-Jähriger in Trier verurteilt

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TRIER. Das Landgericht Trier hat heute einen 88-jährigen Mann wegen gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit vorsätzlichem unerlaubtem Besitz und Führen einer Schusswaffe verurteilt.

Der Mann hatte im Dezember 2018 in Trier zweimal auf seinen Stiefsohn geschossen. Das Landgericht verurteilte den 88-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von von 4 Jahren und 3 Monaten.

Das Gericht sah die von der Staatsanwaltschaft vorgeworfene Tötungsabsicht für nicht gegeben an und minderte die Strafe deshalb von versuchten Totschlags auf gefährliche Körperverletzung ab. Der 88-Jährige hätte den Stiefsohn, wenn er gewollt hätte, töten können, dieses Vorhaben aber letztendlich nicht durchgeführt.

Der Stiefsohn war im Dezember 2018 von einem Schuss in die Brust getroffen worden. Ein zweiter Schuss in Richtung des Kopfes des Opfers verfehlte jedoch zum Glück sein Ziel.

Der Rentner, der seit Dezember 2018 in Untersuchungshaft sitzt, zeigte sich trotzdem von dem Urteil sichtlich geschockt.

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