Eine Woche im Reich der Mitte: Dreyer reist nach China

3
Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Foto: Jörg Halisch

MAINZ. Von Verbotener Stadt bis Batteriefabrik: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) wird am kommenden Sonntag (6. Oktober) zu einer einwöchigen China-Reise aufbrechen. Mit dabei sind nach Angaben der Mainzer Staatskanzlei Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, darunter Landtagspräsident Hendrik Hering.

Der Trip ins Reich der Mitte steht unter dem Titel «Partnerschaft im Wandel der Zeit: Neue Wege entdecken». Dreyer sagte im Vorfeld, China und Rheinland-Pfalz verbinde in der Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung sehr viel. Vor allem Nachhaltigkeit sei ein deutscher und rheinland-pfälzischer Exportschlager, zum Beispiel mit dem Institut für angewandtes Stoffstrommanagement am Umweltcampus Birkenfeld. «Der Technologiesprung Chinas wiederum ist auch wichtig für Deutschland – vor allem im Bereich der Mobilitätswende», sagte Dreyer.

Besuchen wird Dreyer in China die Hauptstadt Peking, die Wirtschaftsmetropole Shanghai und die rheinland-pfälzische Partnerprovinz Fujian im Südosten. Die Partnerschaft feiert ihr 30-jähriges Bestehen. In der Provinzhauptstadt Fuzhou ist am Freitag kommender Woche (11. Oktober) eine Festveranstaltung mit der Provinzregierung geplant. Ebenfalls in Fujian wird sich Dreyer in der Stadt Ningde eine Batteriefabrik von Contemporary Amperex Technology Co. Limited (CATL) anschauen, Chinas größtem Batteriehersteller und einem der größten Hersteller von Zellen und Batteriemodulen weltweit.

Zuvor steht am Montag (7. Oktober) eine Führung durch die Verbotene Stadt in Peking an, an den weiteren Tagen sind Visiten im Pekinger Viertel Zhongguancun, das auch als eine Art chinesisches Silicon Valley gilt, sowie an Standorten von BASF und Boehringer Ingelheim in Shanghai geplant – konkret geht es zum Innovation Campus des Chemieriesen BASF und zu einem seit 2017 bestehenden Boehringer-Produktionsstandort, an dem vor allem Biopharmazeutika, also aus lebenden Organismen gewonnene Arzneimittel, hergestellt werden.

3 KOMMENTARE

  1. im Handgepäck Greta …da kann DIE ja auch mal protestieren . Wäre schön wenn Sie sich mal unsere Industrie anschauen würde und evtl hier investiert anstelle später dem Reich der Mitte zum Reich der Welt verhilft.

  2. Eine Frechheit wie hier einmal wieder das Geld des Steuerzahlers von dieser total realitätsfernen alten Frau vergeudet wird, die wieder mal mit einer Horde von Günstlingen um die Welt reist. nachdem sie vor gerade mal einem Jahr mit einer 35köpfigen Gruppe von verdienten Genossen nach Ruanda gereist ist, incl. ihres Ehemannes, was natürlich auch der Steuerzahler löhnte.
    Als der damalige Aussenminister Westerwelle einmal dienstlich nach Südamerika reiste und seinen Lebensgefährten mitnahm, hatte der wenigstens den Anstand, seine Reise selbst zu bezahlen, das wird der Jensen wohl eher nicht tun.
    Was bildet diese Frau sich ein? Wahrscheinlich wird sie von subalternen Politikern empfangen, den Chinesen ist diese alte realitätsferne Frau kein FirstClassEmpfang wert, denn was sie aus RheinlandPfalz brauchen das kaufen sie einfach.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.