Überfall auf Tankstelle in der Trierer Ostallee – Urteil gesprochen

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Foto: dpa-Archiv

TRIER. Das Landgericht Trier hat heute drei Männer wegen eines bewaffneten Überfalls auf die Tankstelle in der Trierer Ostallee im September 2018 zu Jugendstrafen verurteilt.

Die 1. Große Jugendkammer des Landgerichts sah es als erwiesen an, dass die drei Männer im Alter von 18 und 19 Jahren sich der schweren räuberischen Erpressung mit Schusswaffengebrauch schuldig gemacht hätten.

Zwei Angeklagte, die mit den Schusswaffen bei dem Überfall eine Angestellte der Tankstelle bedroht hatten, wurden zu Haftstrafen von 2 Jahren und 4 Monaten verurteilt. Ein weiterer Angeklagter, der schon geringfügig strafrechtlich in Erscheinung getreten war, wurde zu einer Haftstrafe von 2 Jahren und 9 Monaten verurteilt.

Bei dem Überfall erbeuteten die Täter rund 950 Euro. Das Gericht ordnete zusätzlich die Rückzahlung des Betrages an.

9 KOMMENTARE

  1. Darf man erfahren, wer die Täter sind, welche Nationalität haben sie? Das Verschweigen der Nationalität ist doch ziemlich dümmlich.

      • „Das stetige Fragen nach der Nationalität übrigens auch!“
        Daran ist gar nichts dümmlich. Falls bestimmte Gruppen diese Delikte gehäuft begehen, hat der Bürger ein Anrecht darauf, dies zu erfahren. ES gibt keinen Grund Kriminelle zu schützen.

        • Schreiben Sie dem Vertreter*in Ihres Wahlkreises (oder Ihrer legitimierten Partei), der im Landtag sitzt und bitten ihn/sie um eine kleine Anfrage bezüglich dieser Statistik.
          Die bekommen Sie dann auch.
          Sollte im Stadtrat eigentlich ähnlich funktionieren.

    • Ja. Darf man. Sitzung war zwar Nicht-Öffentlich, aber die Angeklagten vorher zu sehen. War alter Trierer-Schrottadel.
      (Ich hatte an dem Tag Beiladung und var im Gericht)

  2. @heidi Bohlen
    Wieso ist es denn überhaupt von Interesse die Nationalität preiszugeben?
    Wären sie auch daran interessiert die sexuelle Orientierung oder über die Essgewohnheiten der Täter informiert zu werden?

    • Wieso? Weil es nunmal faktisch-denn das geht aus den Kriminalstatistiken hervor-Gruppierungen gibt, die überproportional oft kriminell werden. Einen Vergleich zum Beispiel zu Essgewohnheiten zu ziehen, zeigt, dass Sie sich überhaupt nicht mit dem Problem beschäftigt haben.

    • In der Tat würden mich auch sie Essgewohnheiten und die sexuelle Orientierung dieser Leute interessieren, wie ernährt sich ein Krimineller, hatte er eine Vorliebe für Luxuscallgirls und hat deshalb diesen Überfall begangen. Vor allem aber interessiert mich die Nationalität, die dank Nichtnennung sowieso klar ist, aber in einer Demokratie hat man als mündiger Bürger das Recht soetwas zu erfahren es sei denn man ist schon weichgespült und denkt jeder der sowas fragt ist ein Nazi.

      In einer Demokratie hat man übrigens auch das Recht, zu erfahren, wieviele „Gäste“ z.b. einen Job gefunden haben oder von H4 leben, deshalb kann man die entsprechenden Statistiken auf der entsprechenden Seite fast jedes Bundeslandes finden, nur für Rheinland-Pfalz sind die Hartz-4-Empfänger nicht nach Nationalität aufgeschlüsselt, was umgekehrt sehr aufschlussreich ist was das Demokratieverständnis der aktuellen Landesregierung angeht.

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