Steinmeier mit Botschaftern zu Besuch in Rheinland-Pfalz

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Malu Dreyer und Frank-Walter Steinmeier (beide SPD). Foto: Harald Tittel

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist am Mittwoch mit Diplomaten aus aller Welt zu einem Tagesbesuch in Rheinland-Pfalz eingetroffen. Zum Auftakt machten sie im Nationalpark Hunsrück-Hochwald Station: Dort besuchten sie den mit 816 Metern höchsten Berg des Landes, den Erbeskopf, und informierten sich über Moore und Wildkatzen, die dort heimisch sind.

«Ich begrüße Sie in unserem schönen Land Rheinland-Pfalz», sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) zur Begrüßung. Sie freue sich, den Nationalpark als «einen unserer Leuchttürme» präsentieren zu dürfen. «Es wird viel gesprochen über Biodiversität, viel über Nachhaltigkeit. Deshalb sind Sie hier direkt am richtigen Ort», sagte sie.

Im Anschluss stand eine Schifffahrt auf der Mittelmosel von Traben-Trarbach bis Bernkastel-Kues auf dem Programm. Bei der Reise will Steinmeier den rund 180 in Deutschland ansässigen Botschaftern und Missionschefs internationaler Organisationen die regionale Vielfalt Deutschlands zeigen.

Am Nachmittag war ein Stopp im Cusanusstift (St. Nikolaus-Hospital) in Bernkastel-Kues geplant. Und gegen Abend wollte Steinmeier einen Empfang für die internationalen Gäste im wiedereröffneten Schloss Lieser (Kreis Bernkastel-Wittlich) geben. Danach sollte es zurück nach Berlin gehen.

Die Touren der Bundespräsidenten mit dem Diplomatischen Korps haben Tradition: Sie führen seit 1996 jährlich in eines der 16 Bundesländer. 2018 waren Bremen und Bremerhaven Ziel, 2017 ging es nach Sachsen-Anhalt und 2016 ins Saarland. Steinmeier war zuletzt im Oktober 2018 in Rheinland-Pfalz, wo er sich in der Südwestpfalz über den Strukturwandel informierte.

2 KOMMENTARE

  1. Hört sich für mich eher nach einem fröhlichen Betriebsausflug der bundesdeutschen Vorstandsetage auf Kosten der steuerzahlenden Bevölkerung an. Oder ist es für die bundesdeutsche Politik wirklich sooo wichtig, dass man über Moore und Wildkatzen informiert ist.

    Jetzt weiß ich endlich warum mir das Finanzamt mit Pfändung droht weil noch € 75,- offen sind und sämtliche Einsprüche ablehnt. Und ich Idiot dachte immer, das liegt nur daran, weil ich den falschen Namen habe und weder ehemaliger Fußballer oder Industrieller bin.

  2. ist das Grinsen bei der bürgernahen “ MALU “ eigentlich operativ gemacht worden ? Irgendwie immer das gleiche „MIR gehts gut “ Grinsen . Und der Pfarrer im Hintergrund ? Achja die Kirche muss ja auch überall dabei sein. Die informierten sich über was ? Als ob die sich für irgendwas interessiern als für sich selbst .

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