Keine weiteren Ermittlungen nach tödlichem Unglück mit Güterzug

0
Foto: Thomas Frey / dpa-Archiv

NEUWIED. Nach dem tödlichen Zugunglück in Neuwied hat die Polizei ihre Ermittlungen inzwischen eingestellt. «Obduktionen sind von der Staatsanwaltschaft abgelehnt worden, weil man von einem tragischen Unglücksfall ausgeht», sagte Frank Breitzke von der Kripo Neuwied am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

«Es gibt keine weiteren Ermittlungen.» Anders als zunächst teilweise vermutet, habe auch Alkohol keine größere Rolle gespielt.

Am vergangenen Freitag war ein 75 Jahre alter Mann am Bahnhof Neuwied ins Gleis gestürzt. Ein 65-jähriger Freund wollte ihn retten und sprang hinterher. Trotz Notbremsung wurden beide Männer von einem Güterzug erfasst und tödlich verletzt.

Sie gehörten laut Breitzke einer Gruppe von Tagesausflüglern im Alter von Mitte 50 bis Mitte 70 aus dem Großraum Essen an. «Sie waren nur schwach oder gar nicht alkoholisiert», sagte der Kripobeamte. Entgegen ersten Annahmen sei es auch kein Kegelclub gewesen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.