Brand-Katastrophe in „Messi-Haus“ – Bewohner weiter vermisst!

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Foto: dpa-Archiv

KOBLENZ. In einem frei stehenden Einfamilienhaus in Koblenz ist am Freitag ein Feuer ausgebrochen. Dort soll eine Person gelebt haben, die am „Messi-Syndrom“ leidet, wie die Feuerwehr mitteilte. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Haus bereits komplett in Flammen.

Die Feuerwehr sei durch einen Notruf alarmiert worden, erklärte ein Feuerwehrsprecher. Ob dieser von dem 57-jährigen Bewohner des Hauses abgesetzt wurde, war zunächst noch unklar. Der Aufenthaltsort des Mannes war den Angaben zufolge am Freitagvormittag nicht bekannt. Menschen hätten sich beim Eintreffen der Rettungskräfte nicht vor dem Haus befunden. Ein Feuerwehrmann erlitt leichte Verletzungen.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Koblenz sowie mehrere freiwillige Feuerwehren. Während der Löscharbeiten stellte sich heraus, dass das Haus stark einsturzgefährdet ist. Deshalb mussten sich die Einsatzkräfte den Angaben zufolge aus dem Innenbereich des Hauses zurückziehen. Außerdem wurde das Technische Hilfswerk hinzugezogen. Weil die Brandermittler den Brandort zunächst nicht betreten konnten, blieben auch die Brandursache sowie die Schadenshöhe noch unklar. Letztere schätzte die Polizei zunächst auf einen «unteren sechsstelligen Eurobereich». Während der Löscharbeiten wurde die Stromversorgung im Stadtteil Arenberg teilweise abgestellt.

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