Nach Brubacher Hof – Jetzt wollen “Die Grünen“ auch den Moselaufstieg beerdigen!

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Eine eindeutige Meinung zum Moselaufstieg.

Bildquelle: Bündnis 90/Die Grünen

Wie die Stadtratsfraktion Bündnis 90/ Die GRÜNEN mitteilt, hat diese für die nächste Sitzung des Stadtrats am 26. September, eine Resolution unter dem Titel „Für eine nachhaltige Verkehrspolitik – Moselaufstieg Nein danke!“ eingebracht.

„Mit dieser Resolution wollen wir erreichen, dass der Stadtrat mehrheitlich beschließt, das Projekt Moselaufstieg abzulehnen und den Bund gleichzeitig aufzufordern, die dadurch eingesparten finanziellen Mittel in den Ausbau des regionalen Schienennetzes zu investieren“, erläutert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Wolf Buchmann den Antrag.

Beim Moselaufstieg handelt es sich um das umstrittenste Verkehrsprojekt der Region. Es soll das Moseltal mittels einer Betonrampe mit der A 64 verbinden.

Die Stadt Trier hat auf die Umsetzung des Projektes keinen unmittelbaren Einfluss. Die Entscheidung über den Bau wird von der Bundesregierung getroffen. Verkehrsminister Dobrindt hatte das Projekt in den vordringlichen Bedarf im Bundesverkehrswegeplan aufgenommen, obwohl die damalige rot-grüne Landesregierung es abgelehnt hatte, das Projekt als vordringlich anzumelden. „Der einzige Grund, warum das Projekt noch lebt besteht darin, dass die regionalen CDU Bundestagsabgeordneten mit dem Verkehrsminister gemauschelt haben“, sagte Buchmann.

Allerdings hatte sich der Trierer Stadtrat in der Vergangenheit mehrheitlich für das Projekt ausgesprochen. „Diese Entscheidung muss auch vor dem Hintergrund der drohenden Klimakatastrophe auf den Prüfstand gestellt werden. Mit der Ausrufung des Klimanotstands am 29.08.2019 hat sich der Stadtrat verpflichtet, die Klimafolgen bei seinen Entscheidungen maßgeblich zu berücksichtigen.

Wir können es uns nicht mehr leisten, Straßendinosaurier wie in den 70er Jahren zu planen und zu bauen. Stattdessen ist es notwendig, die finanziellen Mittel in den Ausbau und die Sanierung des regionalen Schienennetzes zu investieren. Eine Ablehnung durch den Trierer Stadtrat stoppt das Projekt nicht, aber es nimmt den Befürwortern ein wichtiges Argument“, so Buchmann abschließend.

7 KOMMENTARE

  1. ……Und weiter Richtung Steinzeit!!! Ich könnte kotzen, wenn ich sehe was die Grünen an Populismus in letzter Zeit von sich geben! War das eine schöne Zeit,als die sich in erster Linie um Stricken und Häkeln kümmerten!

  2. Ich hoffe, es gibt noch vernünftige Bürger in dieser Stadt, welche nicht auf diesen ÖKOHype mit aufspringen und sich der Weiterentwicklung dieser Stadt widmen. Hier ist die Wirtschaft ( Industrie und Handel ), die IHK, die Universität und der Einzelhandelsverband gefragt um zusammen mit Luxemburg diesen grünen Irrsinn, diesen Ökowahn zu stoppen. Trierer grüne Politik ist sehr radikal, ohne Vernunft, in einer Stadt welche schon eh am Rande des Geschehens in Deutschland steht, somit noch mehr abgehängt wird. soll Trier, liebe Grünen ein neues La Gomera ( Kanarische Insel für Spinner, Hippies, Aussteiger und Fantasten) auf Deutschlands Boden werden??? Ich kann nur hoffen dass das einmalig war und Ihr Grünen so schnell wieder weg seid wie Ihr da ward .

  3. In Trier werden wichtige Strassenbauprojekte seit 40 Jahren hin und her geschoben ohne die Chance einer Realisierung. Mittlerweile herrscht hier Verkehrschaos und jeder Unfall auf den Hauptstrecken führt zum Kollaps, wo bleibt die Ostumfahrung, wo die Nordbrücke oder der Petrisbergaufstieg. Wie lange redet man schon vom Ausbau des Moselbahngeländes und Metternichstrasse mit Autobahnanschluss und einem Ersatz der abgebrochenen Zementbrücke. Das sind notwendige Projekte um den Verkehr aus den Stadtteilen heraus zu nehmen.
    Einen besonderen Platz hat die Aulstrasse und Brücke im Herzen der Stadtverwaltung dort hat man in 40 Jahren ausser einer Notbrücke absolut nichts zustande gebracht.
    Was den Moselaufstieg betrifft hätte man diesen mit dem Bau einer Moselbrücke gegenüber der luxemburgischen Auffahrt Mertert wenigstens eine Kompromisslösung erzielen können.

  4. der grüne Wahnsinn wird nicht aufhören, es wird noch schlimmer. Ich jedenfalls lass mich nicht von denen vorführen weil ich ein SUV fahre…ne keinen SUV , sondern nen richtigen V8 , hoch , breit ……
    PKW Maut für die Innenstadt steht ja auch schon im Programm.Ohne mich und sehr wahrscheinlich noch viele mehr. Trier wird schließen weil keine Luxemburger mehr kommen werden etc.
    Ich werde meine Einkäufe jetzt noch mehr im WWW tätigen , tanken nach Lux ……
    Den Schwachsinn ist ja zusätzlich noch den 12 Semesterhejel zu verdanken die später nicht mehr hier sind und ausstudiert Kohle verdienen und dann plötzlich nen Porsche oder ähnliches präsentieren wollen / müssen ……

    • Ich tank schon seit Jahrzehnten in Lux, wer was anderes macht ist doof.
      Und Einkaufen mach ich auch im WWW, Klamotten zu 100%, anfangs war ich skeptisch aber meine Kinder haben mich draufgebracht.
      Praktisch, man findet eine Hose, sucht sie bei einem versandkostenfreien Händler, wenn man über die Grösse unsicher ist bestellt man einfach gleichzeitig verschiedene Grössen, die die passt behält man. Fahre schon seit Jahren nciht mehr in einen Laden um einzukaufen, man hat so mehr vom Wochenende und vom Abend, und für jeden Cent den ich in Lux beim Tanken lasse freuts mich dass der deutsche Abzockerstaat nix davonkriegt.

  5. Ihr kapierts nicht, ne?
    DER MOSELAUFSTIEG IST QUATSCH
    In den 50ern fuhr man auf der alten Wasserbilliger Strasse durch Zewen nach Lux, gibts noch die alte Tanke.
    Dann kam die Motorisierung und es wurde die damalige Umgehung, heute die Strasse nach Igel gebaut.
    Dann reichte das nicht mehr und durch die Autobahn kam ne gewisse Entlastung.
    Jetzt siind die Zubringer zur Autobahn überlastet und was wird passieren wenn der Moselaufstieg verwirklciht würde? Glaubt ihr echt ihr könnt da dann durchfahren?
    Das werden alle denken und der Verkehr wird sich in Euren und Zewen stauen, weil das dann die Zuführungswege sind.
    Ausserdem werden alle LKWs ins Industriegebiet über den Moselaufstieg fahren (jetzt hat ja die STadt Trier, als nachhaltige Massnahme, das Industriegleis in Euren stillgelegt, weil es ihr zu doof war und sie für den Unterhalt nicht zahlen wollte, das wird dann als Argument für den Moselaufstieg hergenommen).
    Und im Endeffekt wird keine Minute bei der Fahrt nach Lux eingespart, hingegen wird durch den Verkehrslärm und die Abgase der Verkaufswert der Häuser in Zewen und Euren sinken, denn wer wohnt schon gerne neben einer Autobahnauffahrt.

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