Innenminister Lewentz: Keine Erkenntnisse auf Clan-Kriminalität in Rheinland-Pfalz

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RHEINLAND-PFALZ: Clan-Kriminalität macht in Nordrhein-Westfalen immer wieder Schlagzeilen, im Nachbarland Rheinland-Pfalz aber halten die Ermittler den Ball flach. Der Mainzer Innenminister Roger Lewentz (SPD) teilte mit: «Es gibt keine Erkenntnisse der Polizei, die auf organisierte Strukturen von Clan-Kriminalität in Rheinland-Pfalz hinweisen.» Heute war in Diez im Rhein-Lahn-Kreis eine Tagung des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) zu Clan-Kriminalität und Islamismus geplant.

Die CDU-Landtagsopposition in Mainz hatte im Juli gewarnt, Rheinland-Pfalz könnte wegen seiner unmittelbaren Nähe zu NRW zu einem Rückzugsort krimineller Clans oder der Mafia werden. Neben der Polizei müsse daher auch der Verfassungsschutz für die Bekämpfung der Clan- und der organisierten Kriminalität zuständig werden.

Lewentz bekräftigte mit Blick auf kriminelle Familienverbände: «Um möglichst früh zu erkennen, ob sich solche Strukturen aufbauen, wird derzeit ein aktuelles landesweites Lagebild erstellt. Damit wird sichergestellt, dass rechtzeitig und konsequent von der Polizei gehandelt werden kann, sollte es notwendig werden.» Laut dem Innenministerium liefern die einzelnen Polizeipräsidien dafür dem Landeskriminalamt (LKA) in Mainz Informationen zu.

Zum Verfassungsschutz sagte Ministeriumssprecher Joachim Winkler: «Kriminalitätsbekämpfung ist Aufgabe der Polizei.» Der Verfassungsschutz sei dafür nicht zuständig.

12 KOMMENTARE

  1. Naja, wenn die SPD sagt es gibt keine Clankriminalität, die werden es vermutlich dann noch sagen wenn die Clans vor dem Landtag in Mainz ihr jährliches Grillfest abhalten. Soll ja heute noch in Berlin SPDler geben die anzweifeln dass es sowas wie Clankriminalität gibt.

    • Es gibt Clans, die vor dem Landtag in Mainz jedes Jahr ein Grillfest abhalten? Wenn Sie Kenntnis von Clan-Strukturen in Rheinland-Pfalz haben, melden Sie es doch den Behörden, die sind für die Hinweise bestimmt dankbar.

      • Es ist sehr wichtig dass Sie weiterhin möglichst viele Kommentare schreiben, denn Sie liefern faszinierende Einblicke in die Gedankenwelt eines linksorientierten Gutmenschen:
        Ihr Kommentar ist flach und hat keinen Humor.
        Geschrieben haben Sie ihn aus dieser Kausalitätskette heraus: Clans gleich kriminelle Ausländer – das darf es nicht geben – jeder der davon spricht berührt ein Tabu – deshalb gleich einen Kommentar loslassen der das Gegenteil behauptet und den vorherigen Kommentar zu entkräften versucht.

  2. Ein so, leider von Bauerntum, wie Eifel und Hunsrück, von Eifelkuh bis Pfälzer Wein, Rheinland-Pfalz, ist ein Land zum Verstecken aber nicht um operativ zu arbeiten, zu wirtschaften. Sollte das „jotpee“ ,in Mainz sein sind wir hier in der Metropolregion Rhein / Main. Hier in RP ist sicher der ein oder andere Clan verirrt gelandet aber das ist sicher, die suchen doch ihr Geschäft nicht in Bauern – Bitburg oder Kirn im Hunsbuckel. Hier sind wir gut ausser Rheinhessen oder Neuwied/ Koblenz wegen der Nähe zu Köln/Bonn in Abrahams Schoß

  3. Wie sieht den die Vorbereitung auf das konsequente Handeln der Beamten bei sich abzeichnenden Clanaktivitäten aus? Frage ich jetzt mal. Ausarbeitung von Fluchtplänen bei bevorstehenden Konfrontationen wie bei Volksfesten beispielsweise? Oder neue höfliche Kommunikationsmethoden nach wilden Verfolgungsjagden wie in Prüm mit der anschließenden Bitte so etwas in Zukunft doch zu unterlassen? Umwandlung von Haftanstalten in Teestuben weil eh alles nach der Festnahme auf freien Fuß gesetzt wird? Fragen über Fragen… Aber nur hirnrissige Antworten der Politik

  4. Ein Spaziergang durch das spätsommerliche Trier genügt, um sich ein – sicherlich unvollständiges und vorläufiges – Bild zu machen:

    – Bahnhofsvorplatz: Junge Männer nordafrikanischer Provenienz, die von südosteuropäischen oder kleinasischen Bartträgern, die bevorzugt AMG-Mercedes fahren, besucht werden, um Geld gegen Waren zu tauschen.
    – Viehmarkt: Gleiche Personengruppen in gleichen Automobilen, die Geld in Shischa-Bars trägt.
    – Palastgarten: Besetzung des öffentlichen Raums durch Grossfamilien mit erweitertem Aggressionspotential aus migranten, arabischen Millieus.
    – Mattheiser Weiher: Arabische Grossfamilien, die ihre Dankbarkeit für ihre Aufnahme als Flüchtlinge mit Geschrei, Drohungen und Verachtung denen gegenüber ausdrücken, die schon länger in Deutschland wohnen.
    – Trierer Dom: Aufsteller der Dom-Information warnen Besucher vor Trickbetrügern (Anm.: hier wahrscheinlich Angehörige einer mobilen, ethnischen Minderheit aus Südosteuropa), die als Spendensammler getarnt auftreten und Geld und/oder Bankdaten der gutgläubigen Dombesucher ergaunern.

    Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt vom gestrigen Sonntag in Trier, einer Stadt in Rheinland-Pfalz, die im Vergleich zu Städten in den Metropolregionen Rhein-Neckar (Ludwigshafen) oder Rhein-Main (Mainz) noch relativ sicher erscheint. Es hilft nicht, ein Problem auszublenden, nur weil dies politisch nicht „en vogue“. Die Bevölkerung in Rheinland-Pfalz hat jedenfalls ein „Lagebild“, welches nicht dem der jetzigen Landesregierung entspricht. Und mit Rheinland-Pfälzern meine ich nicht die Anhänger von AFD & Co., nein, auch die Anhänger von SPD, CDU, FDP, FWG et al. haben wirklich nichts gegen innere Sicherheit. Ich hoffe, Herr Lewentz sieht das bald grundsätzlich ähnlich.

    • Zum Glück gibts noch ein paar Anlagen aus der Römerzeit, die können wir befestigen und uns dorthinein flüchten wenn die Neubürgerlandnahme so weiter geht, das ist dann gelebte Geschichte, die Römer habens auch so gemacht als die Völkerwanderung losging, gezwungenermassen.

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