Dreyer wirbt für Begrenzung der Kosten für Pflegeheime

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Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archivbild

MAINZ. Die kommissarische SPD-Vorsitzende Malu Dreyer begrüßt die Pläne ihrer Partei für eine Begrenzung der Pflegekosten bei einer Unterbringung bedürftiger Angehöriger im Heim.

Betroffene müssten die Sicherheit haben, sich Pflege auch leisten zu können, sagte Dreyer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Bisher ist es so, dass die Kostenbeteiligungen der Pflegebedürftigen nach oben nicht gedeckelt sind, der Anteil der Pflegeversicherung dagegen schon.»

Die SPD-Fraktion im Bundestag hat am Freitag ein Konzept beschlossen, in dem eine Deckelung der Eigenanteile für die pflegebedingten Kosten im Heim gefordert wird. Im Bundesdurchschnitt müssen die Betroffenen bisher rund 1800 Euro monatlich aus eigener Tasche dazu zahlen.

«Steigende Pflegekosten etwa durch Tarifsteigerungen führen unmittelbar zu höheren Eigenanteilen der Pflegebedürftigen oder ihrer Angehörigen», kritisierte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin. Der Vorschlag der SPD-Fraktion kehre diese Logik um. «Der Eigenanteil wird gedeckelt und steigende Kosten werden von der Pflegeversicherung übernommen.»

9 KOMMENTARE

  1. Ach sieh an, die Dreyer entdeckt den ausgebeuteten deutschen Arbeitnehmer. Wenn man sich so die Fotos auf der Seite der Stiftung ihres Mannes ansieht ist sie ja überall rumgereist um wirkungsvoll Blumen niederzulegen usw. z.B. in Argentinien oder in Ruanda, wenn sie seit Jahren mit demselben Engagement für RLP tätig wäre hätten wir ja hier blühende Landschaften und schuldenfreie Städte.

  2. Haha, typisch für’s Altparteienkartell, sie sind es längst gewohnt, von den alten Stammwählern immer und immer wieder gewählt zu werden, egal welche Zumutungen die Altparteien ihren Stammwählern zumuten. Hier wird jetzt in der zahlenden Arbeiterklasse nach neuen Wählerstimmen gefischt, indem man einen Teil der Stammwähler (alte pflegebedürftige Menschen) als Köder preisgibt. Aber dank Nonstop-Propaganda-Klopfer durch Madsack-Kooperation, DDVG sowie der Gehirnwäsche durch die 17,50€-Medien werden die Köder, hier die pflegebedürftigen Tattergreise, weiter Altparteien wählen, auch wenn ihre Pflegekosten nicht länger von wehrlosen Angehörigen ohne Lobby geblecht werden, sondern künftig von der Lobbyinstitution ‚Pflegeversicherung‘ rationierend zugeteilt werden. lol

    • Naja, Pflegebedürftige bekommen wie Briefwähler öfters mal etwas „Hilfe“ dabei, die richtige Stelle fürs Kreuzchen auf dem Wahlschein zu finden.

  3. Das Umschalten auf öffentliche Töpfe ist nur fair. Es sind nämlich zunehmend Geflüchtete unter den Pflegebedürftigen, und deren Angehörige haben oft nicht das nötige Kleingeld für steigende Pflegekosten, falls die Angehörigen überhaupt schon in Deutschland sind. Unsere Geldtöpfe sind für alle da…

    • Das ist in der Tat lustig, denn ein 70jähriger der 40 Jahre gearbeitet hat, zum Beispiel am Fliessband, muss jetzt mit einem 70jährigen, der im ungünstigsten Fall mit 65 nach Deutschland gekommen ist und noch nie hier was gearbeitet hat und theoretisch vielleicht sogar mit seiner Identität getrickst hat, um einen Altersheimplatz konkurrieren, weil dem das Gleiche zusteht.

  4. Im Prinzip kann ich eine gewisse Schadenfreude nicht verbergen, denn da dank bestimmter Politiker, Dreyer will ich da nicht ausschliessen, eine grosse Zahl unqualifizierter Menschen ins Land kommt, die sehr oft gar nichts hier zu suchen hätten wird zwangsläufig die Zahl der Transferempfänger steigen, denn dann hat man Zustände wie z.B. in den USA wo es eine grosse Zahl Ungelernter gibt, die man zu Dumpinglöhnen beschäftigt, die dann Aufstocker und H4 beantragen und ansonsten von staatlichen Transferleistungen leben.
    Entsprechend werden all die Gutmenschenstudenten ganz schön ackern müssen um die mit durchzubringen, mich betrifft das nicht mehr. Und bereits heute ist es so dass die meisten Hochschulabsolventen nicht mehr das Lohnniveau ihrer Elterngeneration in einem vergleichbaren Beruf erreichen.
    Viel Erfolg an die jotpees dieser Welt.

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