TBB Trier: Vom College an die Mosel – Mathis Mönninghoff kommt

0

Der Kader der Trierer Basketballer füllt sich langsam aber stetig. Heute gab die TBB die Verpflichtung des nächsten deutschen Talents bekannt. Mit dem 20-jährigen Mathis Mönninghoff schließt sich einer der hoffnungsvollsten Nachwuchsspieler den Moselanern an. Sein Vertrag läuft über ein Jahr mit der beiderseitigen Option auf bis zu zwei weitere Jahre.

Trier. Seit Henrik Rödl bei der Trierer Baskektball AG in der sportlichen Verantwortung steht, hat sich liga-intern vieles bewegt. Vor allem der Ruf der Moselaner hat sich sehr positiv verändert. So gelingt es dem Berliner immer wieder, junge Talente für sein Konzept zu gewinnen. Das gilt auch für Mönninghoff, der zuletzt für die Gonzaga-University (USA) aktiv war und auch als Kapitän der U-20-Nationalmannschaft bereits internationale Erfahrung sammeln konnte und kann.

Obwohl er mit seinem letzten Jahr in den USA nicht zufrieden war, sieht der Allrounder, der als Shooting Guard und Small Forward eingesetzt werden kann, nicht als verloren an: „Die beiden letzten Jahre haben mir viel gebracht, auch wenn ich zunehmend weniger Spielzeit bekommen habe. Aber das Training mit den starken Teamkollegen war dennoch sehr wertvoll für mich.“ Nun versucht er also an der Mosel Fuß zu fassen –  in der höchsten Spielklasse könnte es für seine Entwicklung wohl kein besseres Team geben.

Im „Basketball-Live-Stream“ mit Christian Schmidt nannte der junge Mann bei einer Live-Schaltung aus Slowenien, wo er derzeit mit der U-20-Nationalmannschaft bei der EM aktiv ist, als seine größten Stärken „meinen Wurf“, was auch durch eine Dreierquote von fast 50 Prozent an der Uni untermauert wird. Der Westfale ist aber auch selbstkritisch: „Ich muss vor allem an meiner Ballbehandlung arbeiten.“ Rödl, der die jüngste Neuerwerbung schon seit seiner NBBL-Zeit kennt, ist davon überzeugt, dass der Flügelspieler, der seine Laufbahn beim TV Ibbenbüren begonnen hat und lange Jahre auch für die Bayer Giants Leverkusen gespielt hat, auf Dauer die Möglichkeit bekommt, sich durchzusetzen: „Mathis hat sehr viel Potenzial. Es ist super, dass wir den Kapitän der U20-Nationalmannschaft länger an uns binden können. Ich traue ihm zu, in Fußstapfen von Maik Zirbes und Philip Zwiener treten.“ Damit meint der Coach die Entwicklung, die Mönninghoff nehmen könnte. Sowohl Zwiener als auch Zirbes bekamen unter Henrik Rödl die Auszeichnung „Most Improved Player“, sprich die Spieler, die sich am besten entwickelt haben.

Die Frage, ob er nun eher als „kleiner oder großer Flügel“ zum Einsatz kommen wird, hat Mönnighoff mit Headcoach Henrik Rödl bereits besprochen. „Ich werde als Small Forward eingesetzt. Das hat der Trainer so mit mir besprochen“, sagt Mönninghoff. Als Back-Up (Zweiter Mann) auf der Flügelposition.  Wenn alle Wünsche des Talents in Erfüllung gehen, könnte er, wie einige seiner Vorgänger, die sich in Trier glänzend entwickelt haben, innerhalb kurzer Zeit ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft werden.

Die problematischste Lösung – allerdings die auf den ersten Blick auch unwichtigste – deutet sich in Sachen Wunsch-Trikotnummer an. Danach befragt nannte Mathis die „7“. Da fehlt es noch an Intimkenntnissen im Trierer Basketball. Diese Trikotnummer kann nicht mehr vergeben werden. Denn das Trikot, auf dem die 7 prangte, trug während seiner gesamten Laufbahn die TBB-Ikone James Marsh. Und das Hemd hängt unterm Hallendach der Arena.

Am Freitag, den 20. Juli, soll die nächste Neuverpflichtung bekannt gegeben werden. (cw)

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.