TBB Trier: Kapitän Dojcin bleibt ein weiteres Jahr

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TRIER. Rödls Wunschspieler bleibt eine weitere Saison an der Mosel. Der 36-jährige Serbe soll das junge Team führen und als verlängerter Arm von Henrik Rödl dem Team Halt und Stabiliät verleihen.

Henrik Rödl deutete an, dass es in der kommenden Saison einen großen Umbruch geben würde. Nachdem sich die Fans definitiv von den Identifikationsfiguren Maik Zirbes, Dru Joyce, Phillip Zwiener, John Bynum und Oskar Fassler verabschieden müssen, gibt es jetzt auch erfreuliche Nachrichten in punkto Kontinuität. Dragan Dojcin wird auch in der kommenden Saison die Trierer Farben auf dem Parkett vertreten – und Kapitän bleiben.

Vor zwei Jahren kam Dojcin als einer der Eckpfeiler des neuen TBB Teams nach Trier. In Berlin schon für seine kaltschnäuzigen Dreier bekannt, konnte er auch in Trier von jenseits der 6,75-Meter Linie überzeugen. Doch vor allem seine Defensivqualitäten sind es, die Rödl an dem sympathischen Serben schätzt.

Wie wichtig er für das Team ist, zeigte sich in der letzten Spielzeit vor allem dann, wenn er verletzungsbedingt  nicht mitwirken konnte. Gegen Oldenburg musste die TBB auf Dojcin verzichten und bekam prompt 105 Punkte eingeschenkt. Daraufhin wies Rödl abermals auf die Bedeutung des Kapitäns hin, der dem Team „Stabilität in der Verteidigung“ verleihe. Seine Rolle in der nächsten Saison wird ähnlich sein – Co-Trainer Thomas Päch bezeichnet ihn sogar als spielenden Assistenztrainer.

„Dragan ist eine riesige Unterstützung für uns, ein spielender Co-Trainer, der die jungen Spieler besser macht.“, gibt Päch im Livestream bekannt und ist erleichtert, eine weitere Saison auf die Fähigkeiten des Kapitäns bauen zu können.

Der 2,04-Meter große Power-Forward freut sich ebenfalls über eine weitere Spielzeit an der Mosel. „Als ich nach Trier kam war mein Ziel, noch zwei Jahre Basketball zu spielen. Allerdings fühle ich mich immer noch fit und will diesem jungen Team auch auf dem Parkett helfen. Daher war die Vertragsverlängerung die logische Konsequenz.“

Dass sein Knie ihm dabei einen Strich durch die Rechnung machen könnte, glaubt er nicht. „Ich bereite mein Knie im Sommer sorgfältig auf die kommende Saison vor, denn ich will von Anfang an Vollgas im Training geben und dem jungen Team viel von meinem Wissen weitergeben. Ich arbeite dabei eng mit dem medizinischen Stab zusammen.“

Vor allem das junge Centertalent Vitalis Chikoko könnte dabei von Dojcins Erfahrung profitieren. Der Serbe bezeichnet Chikoko als „riesiges Talent, das sehr lernfähig und lernwillig ist.“

Da Dojcin als Leitwolf und angehender Coach auch keine Ansprüche auf einen Starting Five Platz stellt, passt er perfekt ins Teamgefüge. Seine Spielzeit sank schon in der vergangenen Saison auf 21,5 Minuten pro Partie, in denen er durchschnittlich 5,8 Punkte und 2,9 Rebounds beisteuerte. Mit Harper bekommt er jetzt zudem einen hochtalentierten Mitspieler zur Seite gestellt. Laut Thomas Päch sind damit die Planungen auf den großen Positionen abgeschlossen. Lediglich ein junges Talent könnte noch zum Kader hinzustoßen.

Schon morgen geht es weiter mit den News rund um die TBB. Um 19 Uhr meldet sich Chris Schmidt wieder aus einem Wohnzimmer der Region. Die Spannung steigt wieder.(cw)

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