Dreyer sieht Brandenburg-Wahl als Ansporn für SPD

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Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archivbild

MAINZ.Das Ergebnis der Landtagswahl in Brandenburg ist aus Sicht der kommissarischen SPD-Vorsitzenden Malu Dreyer ein Ansporn für kommende Wahlen.

Ähnlich wie in Rheinland-Pfalz 2016 sei es der SPD in Brandenburg gelungen, in den letzten Wochen vor dem Wahltag kräftig zuzulegen, sagte Dreyer am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur. «Aus dem Ergebnis in Brandenburg können wir lernen, dass es total wichtig ist, bis zum Ende Haltung zu bewahren, auch in einer Situation der Zuspitzung klar zu bleiben und sozialdemokratische Themen zu betonen», sagte Dreyer.

Dabei sei es wichtig, sich nicht von Umfragen nervös machen zu lassen und geschlossen zusammenzuhalten. «Das wird uns auch eine Motivation in den kommenden Landtagswahlen sein.» Auf die Frage nach dem Anteil der drei kommissarischen SPD-Vorsitzenden für die Wahlergebnisse vom Sonntag antwortete die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin, die SPD habe sich in den letzten Monaten als eine sehr geschlossene Partei präsentiert. Auch habe sie «Gesicht gezeigt» bei Themen wie dem «Solidaritätszuschlag, den wir jetzt sehr sozialdemokratisch organisieren», und mit den Vorschlägen zur Vermögensteuer.

Dreyer zeigte sich zuversichtlich, dass die SPD jetzt im «Ringen um die besten Ideen und Personen für den Bundesvorsitz» zu einem guten Ergebnis kommen werde. «Die Klärung der Frage, wie sich die SPD künftig aufstellt, wird die Partei nicht in Schwierigkeiten führen, sondern stärken.»

5 KOMMENTARE

  1. Liebe „uns aller Malu“,

    dass die SPD ca. 1/5 der zuvor an sie vergebenen Wählerstimmen verloren hat, ist wahrlich Ermutigung und Ansporn. Es zeigt nämlich, dass Demokratie funktioniert: mit Verunsicherung, Neid und dem Verprassen des Bürgers‘ Geld lassen sich nicht ewig Wahlerfolge einfahren. Auch ehemaliges „Spitzenpersonal“, das eher fürs Fremdschämen („Bätschi, Bätschi!“) als für messbare Arbeitserfolge bekannt und letztendlich eine Beleidigung für jeden intelligenten Wähler war, passt zwar ins Bild, wird aber auch nicht ewig geduldet.
    Mal sehen, was Ihr Verein bei seiner „Deutschland sucht die Super-Sozen“ – Tour ab dem 4.9. so alles auf die Beine stellt 🙂
    Kleine Warnung: wenns‘ dann doch nicht klappt, ist einfach mal „die Barley machen“ keine Lösung, da selbst Brüssel nur eine begrenzte Aufnahmebereitschaft hat.

    In diesem Sinne:
    Glückwunsch zur – aus Ihrer Perspektive wohl irgendwie – „gewonnenen“ Wahl in Brandenburg und „weiter so“…amüsieren Sie uns!

  2. Wenn es dem Wähler richtig gut geht dann wählt er CDU/ FDP, wenn es dem Wähler nicht so gut geht SPD und wenn es dem Wähler schlecht geht sucht er sich andere Kanäle Frau Dreyer und das sind dann extreme Parteien wie die Linke, AFD, die Grünen und von Anderen wage ich gar nicht zu denken. Das ist Fakt Frau Dreyer. Die meisten dieses Volkes fühlen sich vera…ht. Der Mittelstand ächzt unter der Steuerlast, die Reichen werden immer reicher und das Kapital wandert zu den berühmten 10%, die Armut wird immer mehr. Niemand hat weniger Geld oder mehr Belastung wegen Flüchtlingen aber das Geld ist das Geld was zum Wohle des Einzelnen nicht ausgegeben wird in Schulen, Straßen, Kultur, Technik, in unser gemeinsames Wohl, es wandert anstatt woanders hin. Wer jetzt noch verkauft dass die Wahl in Brandenburg gewonnen wurde hat den Knall gehört und immer noch nicht verstanden. Jetzt haben Sie Ansporn Frau Dreyer, hatten Sie bisher keinen, Sie werden von UNS bezahlt. Sie sind Dienstleister eines jeden Rheinland – Pfälzers bitte vergessen Sie das nicht.

  3. Doch, man hat mehr Belastung durch Schein-Flüchtlinge. Rein rechnerisch zahlt jeder Arbeitnehmer pro Monat 240.00EUR für Flüchtlinge, illegale Migranten und co.
    Zur Zeit gibt es ca 235000 Ausreisepflichtige, die aber geduldet werden. Schon klar, das Geld würden wir trotzdem nicht sehen, aber dann würde es eben für andere sinnvollere Massnahmen verwendet und es müssten nicht auf Kosten der Allgemeinheit immer mehr Sozialwohnungen gebaut werden.

    Das Wort Migranten ist eine Beschönigung, man könnte es auch Framing nennen:
    Es gibt: Illegal Einreisende, mit und ohne Identitätsverschleierung, echte Asylsuchende, Sozialtouristen, und welche die von vorneherein mit kriminellen Absichten hierherkommen, das wird aber alles unter den Teppich gekehrt durch die Beschönigung; Migranten.
    Ansonsten sollte ein Staat zuerst an seine eigenen Bürger denken.

    Ansonsten ist es bei der Dreyer wie bei der Merkel: Beide haben keine Kinder und sonst nix in ihrem einsamen Leben ausser ein bisschen Macht, an das sie sich klammern, und wenn sie das einmal verlieren prognostiziere ich dass sie nicht mehr lange leben werden.

    • …und lieber Peter, da sind die Verteilungskämpfe um „günstiges Wohnen“, „Lohndumping“ u. „höhere „Versicherungskosten“ durch die Massenimmigration in unser Sozialsystem noch gar nicht von dir erwähnt worden – was jedoch die Deutschen immer mehr belastet und dadurch hochexplosiver sozialer Sprengstoff ist.

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