Verfolgt, bedroht, ausgeraubt! Ankunft an Lux-Hbf wird für Pärchen zum Horror

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Foto: dpa-Archiv

LUXEMBURG. Am hauptstädtischen Bahnhof in Luxemburg wurde am gestrigen Sonntagabend, gegen 19.30 Uhr, ein Paar von drei jungen Unbekannten bedroht und bestohlen.

Nach Angaben der luxemburgischen Polizei, war das Paar zunächst mit dem Zug von Esch/Belval nach Luxemburg-Stadt unterwegs, wo sie am hauptstädtischen Bahnhof ausstiegen und sich zum Ausgang des Gebäudes begaben. Dort wurde der Mann des Paares von einem Jungen aus einer Gruppe Jugendlicher, die bereits im Zug negativ aufgefallen waren, nach einer Zigarette gefragt. Der Mann kam dieser Aufforderung nicht nach und er und seine Partnerin nahmen anschließend die Buslinie 9, gefolgt von der Gruppe, die in den gleichen Bus stiegen.

Zu einem gegebenen Zeitpunkt begab sich der gleiche Junge wie zuvor zum Paar und forderte den Mann auf seine Tasche zu leeren. Während der Mann sein Mobiltelefon und seine Kopfhörer an den Bedroher übergab, wurde ihm mit Schlägen gedroht. Nachdem alle in der Oberstadt angekommen waren, wurde das Opfer dann genötigt noch Geld an einem Bankomat abzuheben, wobei dieses dann eine größere Geldsumme an den vermeintlichen Täter übergab. Letztendlich flüchtete die Gruppe Richtung Boulevard Royal.

Folgende Beschreibung zu den vermeintlichen Tätern:
1) Junger Mann von heller Hautfarbe, Typ Nordafrikaner, von dünner Statur, zirka 1,65 Meter groß
2) Junger Mann von schwarzer Hautfarbe, bekleidet mit einem grauen Pullover der Marke Kenzo, trug eine orange Sonnenbrille
3) Junger Mann von schwarzer Hautfarbe, seine Haare sind an den Spitzen rot gefärbt und an den Seiten rasiert

14 KOMMENTARE

  1. Was erlauben sich die vermeintlichen Opfer, der Täterbeschreibung derart rassistische Züge zu verleihen? 1 x Nordafrikaner und 2 x schwarze Hautfarbe. Hätte es nicht genügt, von 3 Männern unbekannter Herkunft zu sprechen? So machen sich die „Opfer“ selbst zu Tätern. Das geht gar nicht …

  2. Was geht denn mit dir? Was erlaubt du dir eigentlich? Ich wünsche ja keinem was schlechtes….. Aber du solltest genau in die selbe Situation kommen…. Viel Spaß, du Pfosten!

  3. Auch Trier ist bunt und braucht die Zuwanderung von solchen Bereicherern! Die sind wie pures Gold für uns, sagen göringekard und dummschulz. Und Maria Luise ist auch dafür! Und wer’s nicht ist, ist ein Nazi!!

  4. Sie sind mir aber einer! Dass jemand nur aufgrund des Aussehens auf „3 Männer“ schließen soll, ist ja schon eine Aufforderung zu einer ganz üblen geschlechtsnormativen Haltung. Woher soll der Zeuge wissen, wie es tief im Inneren der Täter aussieht? 🙂

  5. Fahrt doch mal am Wochenende nach Metz-Borny (aber Achtung nach Einbruch der Dunkelheit), da könnt ihr gleich vor unserer Haustür erleben wies in ein paar Jahren in Trier aussehen wird.

  6. Ja der Gare Central, da ist im eher langweiligen Luxemburg was los. Da glaubt man echt man ist in einer richtigen Großstadt, ein Genuss über die Avenue de la Liberte zu fahren. Hier sieht man dass im reichen Luxemburg auch so einiges nicht stimmen kann. Ich sehe die Entwicklung in Saarbrücken und Trier genauso nur etwas verspätet. Ich kenne Nürnberg aus den 80ern und 90ern, einer der größten Bahnhöfe in Deutschland, es war dort damals schon nicht lustig aber im Vergleich ist es heute z.B. in Trier schlimmer als in Nürnberg damals. Wir haben in den 80ern unseren Rausch auf der Parkbank mitten in Trier ausgeschlafen, wer das jetzt macht spielt mit seinem Leben

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