Zu Gast in Karbach: Eintracht will Quintinsberg stürmen

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TRIER. Am Samstagnachmittag ist Eintracht-Trier in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar auswärts beim FC Karbach gefordert. Im Rhein-Hunsrück-Kreis möchte das Team von Chefcoach Josef Cinar den positiven Trend der letzten Spiele fortsetzen. Nach einem schwachen Saisonstart wollen aber auch die Gastgeber gegen den SVE nichts herschenken.

„Wir sind derzeit gut drauf und haben Selbstvertrauen. Deshalb wollen wir auch in Karbach unsere gute Form nutzen und auswärts mit Punkten nachlegen“, legt Eintracht-Cheftrainer Josef Cinar das Ziel für die kommende Auswärtsaufgabe fest. In den vergangenen beiden Heimspielen gegen Elversberg kam der SVE gut aus den Startlöchern und erarbeite sich zahlreiche Torgelegenheiten. Nun wünscht sich Cinar, dass es auch die Chancenwertung stimmt: „Uns ist klar, dass wir noch effektiver werden müssen. Wir haben die Qualität, auch mal die erste Torchance im Spiel zu nutzen. Das haben wir zuletzt etwas vermissen lassen und dadurch die Spiele unnötig offengehalten.“

Einstellen darf sich der SVE auf die in Karbach bekannten Bedingungen. Die Umgebung auf dem Quintinsberg zeigte in den letzten Jahren verschiedenste Wetterextremitäten. Auch der Platz bot oft nur schwere Bedingungen zum Fußball spielen. Ausreden lässt der Eintracht-Coach aber bereits im Vorhinein nicht zu: „Wir wissen, was uns in Karbach erwartet. Die äußeren Umstände sind dort jedes Jahr schwierig und deshalb sind die Spiele auch immer so umkämpft.

Es wird um jeden Zentimeter zur Sache gehen, darauf bereiten wir die Mannschaft bestmöglich vor.“ Der FC Karbach um seinen langjährigen Trainer Thorsten Schmidt ist seit 2015 Mitglied der fünfthöchsten deutschen Spielklasse. In die diesjährige Spielzeit sind die Blau-Weißen eher schleppend gestartet und stehen mit vier Zählern bisher auf dem 15. Tabellenplatz. Zuletzt gab es eine 0:3-Niederlage in Worms. „Sie verfügen eigentlich über eine sehr erfahrene und abgezockte Truppe. Mit Enrico Köppen hat Karbach einen Top-Torjäger der Liga in ihren Reihen, auch André Marx in der Abwehr hat eine brutale Erfahrung und Qualität“, warnt Cinar davor, die Aufgabe auf die leichte Schulter zu nehmen.

Personell entspannt sich die Lage bei der Eintracht indes nach und nach. Jan Brandscheid ist unter der Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und hat den Belastungen bisher ohne Probleme standgehalten. Christoph Anton ist möglicherweise schon einen Schritt weiter und könnte bereits wieder eine Option für den Kader sein. Der einzige Verletzte im Team ist derzeit Youngster Tion Thaler (OP nach Zehenbruch). Chefcoach Cinar sieht sein Team vor dem Gastspiel im Hunsrück auf dem richtigen Weg: „Nach der hohen Belastung der englischen Woche hat uns etwas Luft sehr gutgetan. Mit der Trainingswoche sind wir hochzufrieden, da wir in allen Bereichen in Ruhe arbeiten konnten. Wenn wir geduldig sind und unsere Stärken auf den Platz bringen, bin ich sehr guter Dinge.“

Anstoß zwischen dem FC Karbach und Eintracht-Trier ist am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr. SVE-TV wird die Partie wie gewohnt live vor Ort via Stream übertragen. Der Supporters Club Trier bietet für das Auswärtsspiel eine Busfahrt für den Preis von 15€ (Abfahrt: 12:45 Uhr Haupteingang Moselstadion) an.

1 KOMMENTAR

  1. tja heut hat Hoppeball mehr Zuschauer, zufällig ist dieser Sport in strukturarmen Regionen wie Oberfranken, Thüringen oder bei uns erfolgreich. Der Verein der wirklichen Trierer ist die Eintracht, die diskreditieren sich von Jahr zu Jahr. Ein Herr Gottschalk lächelt sich von Liga 2 bis Liga 5 runter, weinen könnt ich, nur noch weinen

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