Region – Störche ziehen nach gutem Jahr in den Süden

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Ein Storch fliegt sein Nest an.

Bildquelle: Foto: Thomas Warnack/Archiv

REGION. Noch sind große Gruppen von Weißstörchen auf den Feldern und Wiesen in Rheinland-Pfalz zu sehen – bald ziehen sie aber in ihr Winterquartier in den Süden.

Der Vogelzug sei in vollem Gange, sagte die Leiterin des Storchenzentrums in Bornheim, Jessica Lehmann. Viele Jungstörche seien bereits abgeflogen, die älteren Tiere werden in den nächsten Wochen folgen. Die meisten Weißstörche stoppen bei ihrem Kurs auf Afrika vor Gibraltar und überwinterten demnach in Spanien, manche auch in Frankreich.

Viele Weißstörche gebe es in der Südpfalz und am Rhein, sagte Gerd Bauschmann von der Staatlichen Vogelschutzwarte. In den nächsten Wochen seien die älteren Störche in großen Gruppen auf Futtersuche. Auf umgepflügten Feldern suchen sie etwa nach Regenwürmern oder Mäusen, um sich für ihre Reise zu stärken. In der Nähe von Landau können etwa Gruppen mit Hunderten Störche beobachtet werden.

2019 war Lehmann zufolge ein gutes Jahr für die Störche in Rheinland-Pfalz. Durch das nasskalte Wetter im Mai seien zwar ein paar Jungtiere gestorben. Die Expertin geht aber davon aus, dass der Bestand in diesem Jahr leicht ansteigen wird. In der Süd- und Westpfalz seien bislang über 450 Jungtiere registriert worden. Die genauen Zahlen stehen demnach aber erst am Jahresende fest. 2018 wurden im ganzen Land über 300 Brutpaare und mehr als 700 Jungtiere gezählt.

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