Bestattungsfrist in Rheinland-Pfalz soll verlängert werden

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Der Zeitraum vom Tod eines Menschen bis zu seiner Bestattung soll in Rheinland-Pfalz von sieben auf zehn Tage ausgeweitet werden.

Grabsteine aus Kinderarbeit sollen zudem nicht mehr auf Friedhöfen aufgestellt werden dürfen. Das sieht ein Gesetzentwurf der Ampel-Fraktionen vor, über den der Landtag am Donnerstag in Mainz berät. Die «Allgemeine Zeitung» Mainz hatte zuvor darüber berichtet.

Die oppositionelle CDU-Fraktion fordert in einem Antrag mit dem Titel «In Würde trauern – mehr Zeit zum Abschiednehmen» ebenfalls eine Ausweitung auf zehn Tage. Der Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen habe ihn überrascht, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Martin Brandl, am Freitag in Mainz. Noch vor drei Wochen habe die Landesregierung in ihrer Antwort auf eine Große Anfrage der CDU-Fraktion keinen Handlungsbedarf gesehen.

«Mit der Verlängerung der Bestattungsfrist von sieben auf zehn Tage tragen wir der gesellschaftlichen Veränderung Rechnung und ermöglichen den Trauernden eine angemessene Zeit des Abschieds», sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer.

Brandl zufolge beträgt die Frist bis zu einer Erdbestattung oder Einäscherung in vielen anderen Bundesländern zwischen acht und zehn Tagen.

4 KOMMENTARE

  1. die Ampelfraktion ist gegen die Herstellung von Grabsteinen mit Kinderarbeit. Damit will sie von ihrer gigantischen Gebührenerhöhung der Leichenschau in Rheinland-Pfalz ablenken. Die Landesregierung hat die Gebühren nicht um 10, 20, 50 Euro erhöht, nein sie greift ins Volle und erhöht direkt um 100 Euro.
    Wenn Kinder im Kongo unter menschenunwürdigsten Bedingungen Kobald in Bergwerken schürfen müssen, zur Herstellung von E-Auto Akkus, also der Umsetzung rot/grüner Ideologien, ist Kinderarbeit scheinbar egal oder erwünscht.

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