Trockenheit: Rheinland-Pfalz steht im Bundesvergleich gut da

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Foto: dpa-Archiv

OFFENBACH. Rheinland-Pfalz kann sich im Vergleich mit anderen Bundesländern im August nicht über zu wenig Regen beklagen. Es fielen 39,5 Liter pro Quadratmeter, wie Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst am Dienstag sagte.

Das seien 57,7 Prozent des vieljährigen Mittels. Da der Monat aber noch nicht vorbei sei, bestehe die Chance, noch völlig im Durchschnitt zu liegen. Zum Vergleich: Bundesweit fielen im Schnitt 36 Liter pro Quadratmeter. Die Dürresituation sei aber nach wie vor präsent. Gerade in tieferen Bodenschichten sei es immer noch deutlich zu trocken. Mit großer Trockenheit hätten etwa Thüringen und Sachsen-Anhalt zu kämpfen.

Angesichts eines derzeit oft grauen Himmels und vieler Schauer hat mancher schon Herbstgefühle – doch dieser Eindruck trügt. «Der Sommer ist noch lange nicht vorbei», sagte Friedrich. Noch bis in den September hinein seien Hitzeperioden mit über 30 Grad Celsius denkbar. Der August sei in Rheinland-Pfalz bislang 2,3 Grad wärmer als der langjährige Durchschnitt, sagte Friedrich. Der Vergleichszeitraum ist von 1961 bis 1990. «Was wir jetzt haben, ist also ein ganz normaler Sommer.»

In Rheinland-Pfalz bleibt es zunächst wechselhaft, ab dem Wochenende sei dann aber mit sommerlichen Temperaturen mit über 25 Grad zu rechnen.

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