++ Nach Banküberfall in Trierer Innenstadt – Polizei Trier fasst “alten Bekannten“ ++

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Foto: dpa-Archiv

TRIER. Um zehn vor neun am Samstagmorgen klickten die Handschellen – Zeugenaussagen sowie interne Ermittlungen führten die Fahnder der Kriminalpolizei Trier auf die Spur des vermeintlichen Bankräubers, der am Donnerstagnachmittag eine Bankfiliale in der Trierer Hosenstraße überfallen hatte und zunächst flüchten konnte.

Sehr bald nach der Tat hatten die Beamten den Verdacht, es könnte sich bei dem Täter um einen „alten Bekannten“ handeln. Als sich dieser erste Verdacht sich im Laufe des Freitags zu bestätigen schien, begann die Suche nach dem Aufenthalt des Verdächtigen.

Als dieser in seiner Wohnung im Trierer Stadtteil Kürenz festgestellt werden konnte, nahmen Beamte der Kriminalpolizei ihn am frühen Samstagmorgen dort fest.

Nachdem der Tatverdächtige den Beamten die Türgeöffnet hatte, bestritt er nach der ersten Belehrung noch, etwas mit dem Bankraub zu tun zu haben. Während der weiteren Ermittlungen und aufgrund der Beweislast gestand er dann, den Überfall begangen zu haben. Eine Waffe hatte nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen während der Tatausübung nicht mitgeführt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier wurde der 62-Jährige noch am Samstagvormittag dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Trier vorgeführt. Nachdem dieser einen Haftbefehl gegen den Festgenommenen erlassen hatte, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft Trier werden fortgesetzt.

7 KOMMENTARE

  1. Dabei gab es hier in den Leserkommentaren sooo viel Mitleid für den „armen alten Rentner“, der aus „Verzweifulung, weil es in Deutschland keine Rente mehr gibt“ diese Tat beging… . Die Straftat wurde relativiert, runtergespielt, ja gar gerechtfertigt.

    • Wurde sie nicht du Witzbold, es kapieren nur leider die meisten Leute hier nicht das Stilmittel der Ironie.
      Du anscheinend auch nicht.

      Im Übrigen glaube ich dass Marie Luise Dreyer uns anlügt.

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