Pokalbilanz: Vier verletzte Mainzer und eine eigene abgefackelte Zaunfahne!

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Bildquelle: privat

KAISERSLAUTERN. Beim Abbrennen von Pyrotechnik während des Pokal-Derbys beim 1. FC Kaiserslautern sind nach Angaben der Polizei mindestens vier Fans des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 leicht verletzt worden.

Zudem waren einige FSV-Anhänger nach der 0:2-Niederlage ihrer Mannschaft in den Innenraum gestürmt und hatten den Ordnungsdienst attackiert. Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein. «Wir werden die Leute in Regress nehmen, wenn sie ermittelt werden», kündigte Mainz-Präsident Stefan Hofmann an.

Schon während des Spiels war im Mainzer Fanblock zweimal Pyrotechnik gezündet worden. Nach dem Gegentor zum 0:2 in der 90. Minute warfen Ultras dann Leuchtfackeln auf den Rasen und brannten dabei fast ihr eigenes Banner ab. Die Partie musste für einige Minuten unterbrochen werden. «Das gehört nicht zum Fußball. Da hätte noch viel mehr passieren können», kritisierte FSV-Kapitän Danny Latza. Auch Trainer Sandro Schwarz verurteilte die Vorfälle: «Pyrotechnik braucht kein Mensch. Das hat da nichts zu suchen.»

Bitter: Durch die bengalischen Feuer wurde nicht nur der Rasen im Fritz-Walter Stadion demoliert, auch die eigene „Q-Block Power“ Zaunfahne geriet in Brand.

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