Anklage wegen Untreue gegen Ex-Mitarbeiter der Stadt Trier

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florentine/pixelio.de

TRIER. Die Staatsanwaltschaft hat gegen einen ehemaligen Mitarbeiter des Trierer Ordnungsamts Anklage wegen Untreue erhoben. «Ihm wird gewerbsmäßige Untreue in 111 Fällen vorgeworfen», erklärte ein Sprecher der Ermittlungsbehörde am Dienstag. Der Mann soll knapp 49 000 Euro für sich behalten haben.

Der Beschuldigte hatte als leitender Mitarbeiter des Ordnungsamts unter anderem die Aufgabe, Gebühren im Zusammenhang mit dem Betrieb von Gaststätten sowie Bordellen einzunehmen und abzurechnen. Der Mann soll zwischen den Jahren 2013 und 2017 die entsprechenden Gebühren zwar in bar kassiert, aber nicht in die Stadtkasse eingezahlt haben. Die Inhaber der Betriebe sollen zufolge selbst gefertigte Quittungen erhalten haben.

Die Ermittlungen gegen den Ex-Mitarbeiter seien eingeleitet worden, nachdem die Stadtverwaltung Trier im Dezember 2017 eine Strafanzeige erstattet hatte. Dort seien Unregelmäßigkeiten bei der Kassenführung und der Abrechnung aufgefallen. Außerdem habe sich der Beschuldigte Anfang 2018 selbst angezeigt. Nun muss das Amtsgericht Trier dem Sprecher zufolge noch entscheiden, ob die Anklage zugelassen und ein Hauptverfahren eröffnet wird. Zuvor hatte der Saarländische Rundfunk über die Anklageerhebung berichtet.

11 KOMMENTARE

  1. Für ein Trier in dem wir gut und gerne leben.
    Nun ja, bei dem Schlendrian der hier herrscht kann man schon verstehen dass einer sich mal sagt, da bediene ich mich doch mal in der Kasse. Wenn keiner merkt dass im Exhaus die Stützbalken fehlen merkts ja vielleicht auch keiner wenn die Gebühreneinnahmen ein bisschen schmäler ausfallen. so ist das in einem korruptionsdurchseuchten SPD-Filz.
    Im Übrigen glaube ich dass die Dreyer uns alle anlügt.

    • Sind Sie eigentlich noch gesund? Seit wann ist das Ordnungsamt unter SPD-kontrolle? Das muss dann ja vor 1990 gewesen sein(da hat Bernahrding das Resort übernommen.)

      • Deduktives Denken, Matthias Fischer. Haben Sie überhaupt gelesen was ich geschrieben habe. Ich habe gesagt in einer SPD-regierten Stadt mache sich Filz breit der sich logischerweise in der Verwaltung breitmacht…
        Im übrigen bin ich der Meinung…

    • Für ein Trier in dem wir gut und gerne leben…waren sie schon mal woanders? Isch könnt misch uffrejen. Waren sie mal in Luxemburg/ Stadt, in Saarbrücken in Metz, nur mal ganz kleine Beispiele zu nennen. Das ist unser Benchmark aber da kann Trier nicht mithalten. Man kleckert und kleinkariert in einem dermaßen Antiselbstbewusstsein vor sich hin, das sucht schon seines Gleichen. Es gibt soviel Arbeit um auf gutes, deutsches Niveau zu kommen, wir brauchen 5 Oberbürgermeister. Kein ICE, kaum Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten, schlechte Infrastruktur mittels Strassen ( kein Autobahnring um Trier), im Ranking von Industrie ist Trier hinter seinem Umland, Abhängig von Luxemburg. Die Eintracht findet nicht mal einen potenten Sponsor, Homburg mit 40000 Einw. schon. Kein Globus, nur Protest gegen alles, Grün ist die Farbe, kein Brubach, immer gegen alles.Kein Einkaufszentrum alla Saarparkcenter. Der Trierer ( lach, weil auswärtige Studenten hier wählen, sind in 4 Jahren aber weg) hat gewählt, es ist so Trier ist GRÜN und es wird sicher schlechter werden.

      • ja, und später , im Berufsleben … dann wählen die kein Grün mehr.
        Dann tragen die meisten Krawatten und möchten auch mal absahnen.

  2. Im kleinen Stil scheint das mit Justizia bei Veruntreuung von öffentlichen Geldern ja zu funktionieren. warum nicht auch bei den großen Fischen, wie U.v.d.L. oder anderen hochrangigen Politikern und deren Gefolge, die Millionen wissentlich in den Sand setzen.?

  3. Genau Michael

    da war doch Mal ein grossenwahnsinniger Landesfürst in Rheinland Pfalz. Der hat doch alle Steuerzahler betrogen und belogen. (Nürburgring und Betzenberg usw)

    Der wird nicht belangt.

  4. Äh, was das so ein fetterTyp mit so einer Art Wikingerbart und leicht gerötetem Gesicht, der gleichzeitig so eine Art politischer Ziehvater von Marie Luise Dreyer war?

      • Frage mich wie sie auf MALU kam. Vielleicht war sie Fan des Tatort Saarbrücken, da gabs einen Komissar PALU, der war immer so volksnah und unkompliziert in Szene gesetzt und sie dachte sich, wenn ich meine pfälzischen biederen Vornamen abkürze kommt MALU raus, klingt iwie kumpelhaft und volksnah???

      • Aber ich bitte Sie, Frau jottpee. Frau Dreyer lügt doch nicht. Im Gegenteil, Sie verbreitet alternative Wahrheiten *GRINS

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