Wetter in der Region bleibt extrem: Erst noch mal Hitze, dann Starkregen

Bis zum Wochenende bleibt es noch sehr heiß. Dann purzeln die Temperaturen wieder. Die Kehrseite der Medaille sind allerdings Gewitter und Starkregen.

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Foto:; dpa-Archiv

OFFENBACH/REGION TRIER. Erst Werte um die 40 Grad, dann Abkühlung mit Starkregen: Das Wetter im Saarland und in Rheinland-Pfalz bleibt in den kommenden Tagen extrem.

Die Hitzewelle hält am Freitag zunächst noch an. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet mit Spitzentemperaturen von 39 Grad. Die zu Anfang noch dünnen Schleierwolken weichen voraussichtlich im Laufe des Tages Quellwolken. Zum Abend hin bestehe dann ausgehend vom Bergland eine geringe Wahrscheinlichkeit einzelner Hitzegewitter.

Nach und nach mehr Wolken sollen in der Nacht zum Samstag aufziehen. Die bringen laut Vorhersage einzelne Schauer oder Gewitter mit. Deutlich abgekühlt und nasser ist es dann am Samstag. Der DWD rechnet mit Schauern und Gewittern mit Starkregen bei maximalen Werten zwischen 26 und 31 Grad. Abgesehen von Gewitterböen wehe schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen. Damit geht die aktuelle Hitzephase am Wochenende zu Ende.

Die hohen Temperaturen können derweil für Menschen und Tiere gefährlich werden. In Frankenthal beispielsweise befreiten Polizisten zwei Hunde aus einem überhitzen Auto. Der Wagen sei über Stunden in der Sonne geparkt gewesen, teilten die Beamten mit. «Die Fenster waren zwar zum Teil heruntergelassen, dennoch herrschten im Fahrzeug viel zu hohe Temperaturen für die Tiere.» Die Hunde seien dehydriert gewesen, hätten sich aber relativ schnell erholt.

Die Polizei appelliert an alle Fahrer, keine Menschen oder Tiere bei hohen Temperaturen im Fahrzeug zu lassen; auch nicht für eine kurze Zeit. Generell litten vor allem ältere Menschen unter der Hitze. «Mangel an Flüssigkeit, der Aufenthalt im Freien oder im heißen Fahrzeug, der warmen Wohnung, bringen zusätzliche Probleme in den Alltag der Senioren.»

Möglicherweise habe das Wetter beispielsweise eine 90-Jährige in der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein in Gefahr gebracht, erklärte ein Polizeisprecher. Die Frau war drei Tage lang nicht gesehen worden. Die Beamten fanden die Rentnerin schließlich auf dem Boden liegend in ihrem Haus vor. Die Frau sei nach einer ersten Versorgung vor Ort ins Krankenhaus gebracht worden.

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