Mehr Patienten in der Notaufnahme durch Hitze

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Foto: dpa-Archiv

RHEINLAND-PFALZ. Die derzeitige Hitze macht sich in der Notaufnahme der Universitätsmedizin Mainz bemerkbar. Es gebe ein erhöhtes Aufkommen von Patienten, teilte eine Kliniksprecherin am Dienstag mit.

Bei hohen Temperaturen komme es «häufig zu einer Verschlechterung chronischer Erkrankungen durch Flüssigkeits- und Elektrolytmangel». Das betreffe vor allem ältere Menschen und solche mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Um gesundheitlichen Problemen bei Hitze vorzubeugen, sollten Erwachsene bis zu zwei Liter pro Tag trinken – beispielsweise Wasser, warmen Tee oder Saftschorlen. «Denn bei besonders heißen Temperaturen ab etwa 30 Grad Celsius arbeitet die körpereigene Kühlung auf Hochtouren, um nicht zu überhitzen.» Die Flüssigkeit, die dadurch als Schweiß verloren werde, müsse dem Körper wieder zugeführt werden. Körperliche Anstrengungen in der Sonne sollte vermieden werden, erklärte die Sprecherin.

Laut rheinland-pfälzischem Gesundheitsministerium muss vor allem bei älteren Menschen auf die Symptome von Überhitzung geachtet werden. Dazu gehörten eine Körpertemperatur von über 38 Grad Celsius, Unruhe, Verwirrtheit und Erbrechen. «Auch trockene kühle Haut bei gleichzeitiger hoher Körpertemperatur kann ein Zeichen für einen drohenden Hitzschlag sein.»

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