So wenig Wohnungseinbrüche wie nie seit Beginn der Statistik

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Ein fiktiver Einbrecher hebelt mit einem Brecheisen eine Tür im Keller eines Wohnhauses auf. Foto: Silas Stein/Archivbild

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Rheinland-Pfalz geht weiter zurück und ist im ersten Halbjahr auf den tiefsten Stand seit Beginn der Statistik gefallen. Dies sei vor allem der engen Zusammenarbeit mit den benachbarten Bundesländern zu verdanken, sagte Innenminister Roger Lewentz (SPD) im Redaktionsgespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Genaue Zahlen nannte Lewentz noch nicht.

Im vergangenen Jahr waren 4098 Fälle von Wohnungseinbrüchen registriert worden. Das waren 15,2 Prozent weniger als 2017. In fast jedem zweiten Fall blieb es beim Einbruchsversuch. Die Aufklärungsquote stieg innerhalb eines Jahres zwar um fast zwei Prozentpunkte auf über 14 Prozent – war damit nach Einschätzung von Lewentz aber noch zu niedrig.

Die Zahl der vollendeten Einbrüche war 2018 mit 2186 Fällen die niedrigste seit Beginn der Erhebungen 1999. Spitzenjahr war dem Landeskriminalamt zufolge 2015 mit 7125 Fällen, darunter 3413 versuchte Wohnungseinbrüche.

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