Polizist gab Warnschuss ab – Mehrere Polizisten bei Angriff in der Eifel verletzt!

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HAUROTH. Nach der Festnahme eines wohl angetrunkenen Autofahrers sind im Eifeldorf Hauroth mehrere Polizisten angegriffen und verletzt worden. Einer der Beamten soll nach dem Einsatz von Pfefferspray auch einen Warnschuss abgegeben haben, um die Angriffe zu stoppen, wie Oberstaatsanwalt Rolf Wissen am Mittwoch mitteilte. Über den Vorfall, der sich in der Nacht zum Sonntag ereignete, hatte zuvor der «Cochemer Wochenspiegel» berichtet.

Laut Wissen hatte zuerst eine Polizeistreife den Autofahrer vorläufig festgenommen, nachdem er mit hohem Tempo über Feldwege bis zu einer «blechverkleideten Hütte» geflüchtet war. Etwa zehn darin feiernde Männer und Frauen sollen seine Freilassung verlangt haben. Die Polizisten verließen nach den Angaben zunächst die Hütte mit dem Autofahrer, kehrten aber später mit weiteren Beamten zurück.

Die Feiernden in dem kleinen Gebäude im Kreis Cochem-Zell sollen die Angabe ihrer Personalien verweigert und die Polizisten angegriffen haben. Erst nach dem Warnschuss eines Beamten hätten sie die Hütte verlassen, teilte der Oberstaatsanwalt weiter mit. Der «Rädelsführer» sei geflohen. Dennoch seien schließlich alle Männer und Frauen identifiziert worden.

Für den Fall sei eine Ermittlungsgruppe bei der Kripo Mayen eingesetzt worden. Die Zahl der verletzten Polizisten und der Angreifer sei noch nicht gesichert. Der Staatsanwaltschaft standen laut Wissen zunächst noch keine Ermittlungsakten zur Verfügung. Dem «Cochemer Wochenspiegel» zufolge tranken mutmaßliche Täter nach dem Polizeieinsatz «fröhlich weiter». Wissen sagte, dazu könne er sich noch nicht äußern.

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