Ministerin Ahnen besichtigt Baufortschritt in neuer Kita Feyen

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OB-Referent Matthias Berntsen, OB Wolfram Leibe, Finanzministerin Doris Ahnen, der stellvertretende Ortsvorsteher Dirk Steffens, Baudezernent Andreas Ludwig, Antonia Darmer vom Jugendamt und Sebastian Schön von der Gebäudewirtschaft vor der Kita in Feyen.

TRIER-FEYEN. Die rheinland-pfälzische Finanzministerin Doris Ahnen hat im Rahmen ihrer Sommertour den Neubau der Trierer Kindertagesstätte Feyen/Weismark besucht. Die Kita ist ein neues, zusätzliches Betreuungsangebot für Feyen, das durch die Baugebiete Castelnau und Castelnau-Mattheis bedeutend wächst.

Oberbürgermeister Wolfram Leibe erläuterte der Ministerin das besondere Konzept des Gebäudes: Es soll sowohl von der Kita als auch als Ganztagsbereich für die benachbarte Grundschule genutzt werden. Die Grundschüler betreten das Gebäude über einen separaten Eingang. Eine gemeinsame Küche bereitet Mahlzeiten für die Kita und die Schule täglich frisch zu. Die Grundschüler essen in der Mensa, die anderen Kinder in den eigenen Räumlichkeiten und Gruppen.

Die Stadt Trier übernimmt die Trägerschaft der Kita, die in fünf Gruppen Platz für 105 Kinder bietet, davon für 32 unter drei Jahren. Die Kernöffnungszeiten sind von 7 bis 17 Uhr, von 6 bis 20 Uhr kann bei maximal neun Betreuungsstunden ein flexibles Betreuungsangebot in Anspruch genommen werden. Geplant ist, dass die Kinder in festen Stammgruppen in den Tag starten und dann unter verschiedenen Aktivitäten wählen können. Ein großes Freigelände hinter dem Gebäude bietet ausreichend Platz für Bewegung an der frischen Luft.

Die Kita wird zweigeschossig in Holz- und Holz-Beton-Verbundbauweise gebaut und ist barrierefrei zugängig. Das Holz stammt aus heimischen Wäldern, und mit der Bauausführung ist eine ortsansässige Firma beauftragt. Das Gebäude wird als „Baukasten-Kita“ errichtet, sodass es später flexibel erweiterbar ist. Beheizt wird es über eine Fußbodenheizung, die mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe betrieben wird. Im Winter wird das Gebäude mit dezentralen Deckenlüftungsgeräten beheizt, um Zugluft zu vermeiden.

Der Bau der Kita wird maßgeblich durch das Kommunale Investitionsprogramm 3.0 (KI 3.0) gefördert, über das Bund und Land den Kommunen von 2015 bis 2020 in Rheinland-Pfalz über 250 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Die Gesamtkosten für die Kita und den Ganztagsbereich betragen 5,69 Millionen Euro, von denen 4,2 Millionen Euro durch KI 3.0-Mittel gedeckt werden. Finanzministerin Ahnen erklärte, durch das Programm werde „in einem überschaubaren Zeitraum sehr viel Geld verbaut, und gerade finanzschwache Kommunen werden unterstützt, die Infrastruktur zu verbessern“. Baudezernent Andreas Ludwig versicherte ihr, das Projekt sei im Zeit- und im Kostenplan. Man werde alles dafür tun, damit das Gebäude Ende September 2019 fertiggestellt werde.

Mit Geldern aus dem KI 3.0-Programm werden in Trier auch die Errichtung der neuen Sporthallen in Trier-West und Feyen, der Neubau der integrativen Kita Petrisberg, die Sanierung der Luxemburger Straße und der barrierefreie Ausbau von zwei Bushaltestellen mit insgesamt 12,39 Millionen Euro gefördert.

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