Rostroter Himmel: Region kann auf Mondspektakel hoffen

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REGION TRIER. Schaulustige können in der kommenden Nacht auf Mittwoch über Deutschland wieder eine partielle Mondfinsternis beobachten. Zwischen 22 Uhr am Dienstag und 1 Uhr am Mittwoch liegen Teile des Erdtrabanten im Kernschatten der Erde und der Mond wird rostrot am Himmel schimmern.

Eine gute Sicht werden vor allem Schaulustige im Süden Deutschlands haben. „Südlich des Mains sind die Chancen am größten“, so Tobias Reinartz vom Deutschen Wetterdienst. Auch im Südwesten stehen die Chancen auf das Mondspektakel recht gut. Die Wolkenverteilung sei über Deutschland zurzeit zweigeteilt, sagte der Meteorologe. Das werde auch in der Nacht zum Mittwoch so sein. Über dem Norden gebe es eine dichte Bewölkung. Mit Glück könne aber in Richtung Nordosten die Wolkendecke auch mal aufbrechen und den Blick auf den Mond freigeben.

Los geht es kurz nach 22 Uhr, dann wird der Mond seinen ersten Kontakt mit dem Kernschatten der Erde haben. Anschließend steigt er langsam höher und das Stück, das an seinem linken oberen Rand nicht mehr zu sehen ist, wird größer. Zum Maximum des kosmischen Schauspiels gegen 23.30 Uhr sind knapp zwei Drittel des Mondes vom Erdschatten bedeckt.

Eine Mondfinsternis kann es nur bei Vollmond geben. Mond, Erde und Sonne stehen dann auf einer Linie. Die von der Sonne angestrahlte Erde wirft nach Angaben der Vereinigung der Sternenfreunde im hessischen Heppenheim wie ein Sonnenschirm einen Schatten in den Weltraum.

Wenn der Mond dann durch diesen Schatten läuft, sieht man eine Mondfinsternis. Steht der Trabant im vollen Umfang in diesem Schatten, spricht man von einer totalen Finsternis. Das ist in der kommenden aber nicht der Fall. Der Mond wird vermutlich zu rund 65 Prozent in den Kernschatten eintauchen.

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