Unwetter: Starkregen lässt Keller in Trier vollaufen – Hauptbahnhof betroffen

Vollgelaufene Keller, ausgefallene Ampeln, gesperrte Parkhäuser: Die Folgen heftiger Niederschläge machen den Menschen in Trier zu schaffen. Auch im Zugverkehr kam es zu Verzögerungen.

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TRIER. Ein Unwetter mit Starkregen und Hagel ist über die Region Trier hinweggefegt. Zahlreiche Keller seien vollgelaufen und Straßen überflutet worden, teilte die Stadt am Donnerstagnachmittag mit. Bäume seien umgestürzt und Kanaldeckel angehoben worden, Ampeln seien ausgefallen. Zwei Parkhäuser wurden demnach gesperrt.

Autofahrer wurden aufgefordert, vorsichtig zu fahren. Menschen seien ersten Erkenntnissen zufolge nicht verletzt worden. Die Deutsche Bahn berichtete von Zugverspätungen und Auswirkungen auf den Hauptbahnhof in Trier.

Es kam zu Gleisänderungen wegen des starken Regens, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Gesperrt war der Hauptbahnhof am Abend allerdings nicht, dies war zuvor von der Bahn im regionalen Twitter-Account vermeldet worden. Auf mehreren Strecken kam es zu Verzögerungen als Folge des starken Regens.

Die Stadt berichtete, im Stadtteil Olewig habe der Busverkehr umgeleitet werden müssen. Das Wasser eines Baches staute sich und drohte den Angaben zufolge, weitere Keller zu überfluten. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz, 130 Anrufe seien innerhalb kurzer Zeit eingegangen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte schwere Gewitter für den Nachmittag in Rheinland-Pfalz vorhergesagt.

Da betroffene Bürger zeitweise nicht bei der Feuerwehr durchkamen, wandten sich viele an die Polizei. Eine Bundesstraße sei zeitweise wegen eines umgestürzten Baumes blockiert gewesen. Zudem habe man einige Fälle von fälschlicherweise ausgelösten Alarmanlagen registriert. Etwa eine Stunde habe es geregnet. Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) machte sich vor Ort ein Bild von der Lage, erklärte die Stadt.

Auch im Saarland wurden nach Polizeiangaben stellenweise durch starken Regen Gullydeckel hochgedrückt. Das Polizeipräsidium in Kaiserslautern berichtete ebenfalls von starkem Regen, der allerdings zunächst kein besonderes Einsatzgeschehen nach sich gezogen habe. Auch in Koblenz berichtete ein Sprecher, es scheine in der Region trotz der Warnungen des DWD glimpflich ausgegangen zu sein.

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