Unwetter in Trier: Keller vollgelaufen, Bäume umgestürzt

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Foto: Saskia Pesch

TRIER. Das Unwetter am späten Nachmittag in Trier mit heftigem Starkregen hat zahlreiche Keller volllaufen lassen und Straßen überflutet.

Mehrere Bäume sind umgestürzt. Menschen sind bisher nicht zu Schaden gekommen. Zeitweise waren sechs Ampelanlagen außer Betrieb. Auch der Busverkehr war betroffen, in Olewig können Busse der Stadtwerke derzeit nicht durch die Ortslage fahren.

In der Leitstelle der Berufsfeuerwehr liefen innerhalb kurzer Zeit rund 80 Alarmierungen zu Einsätzen auf.

Die Stadtwerke Trier berichten weiterhin von folgenden aktuellen Störungen:

– die Parkhäuser Basilika und Konstantin sind gesperrt

– das Parkhaus Hauptmarkt ist betroffen, aber noch befahrbar

– unsere Stadtbusse fahren nicht durch den Ortskern von Olewig, sondern nur über die Riesling-Weinstraße (Umgehung)

– sechs Kanaldeckel im Stadtgebiet sind rausgeflogen

– sechs Ampeln im Stadtgebiet sind ausgefallen.

10 KOMMENTARE

  1. Mein Vater war von 1955 bis zum Jahr 1996 bei der Berufsfeuerwehr Trier beschäftigt, auch in dieser Zeit gab es Frühjahrs- und Herbststürme, und schreckliche Gewitter im Sommer, überflutete Straßen, vor Allem in Pallien. Hochfliegende Gullydeckel gab es alle Jahre wieder. Es wird maßlos übertrieben, immer wieder vor dem Menschen gemachten Klimawandel gewarnt, hört doch endlich auf mit diesem Unsinn. Wenn einem großen Vulkan der Hut wegfliegt, wie gerade beim Stromboli , oder auf Kamtschatka , dann werden wir Klimawandel erleben. Wir sollten unseren Kindern, manchmal schon in der Kita, nicht mit solch ideologischem Geschwätz die Kindheit kaputt machen. Die grünen Khmer übertreiben maßlos. Vielleicht auch mal auf youtube dem Rudi Carrell zuhören, den Text von „wann wird’s mal wieder richtig Sommer“ lauschen, sehr interessant.

    • Ihnen ist schon klar, wie gut sich „das kommt normalerweise immer mal wieder vor“ zur Rechtfertigung drastischer Steuererhöhungen, massiver Einschnitte in die persönliche Freiheit, Erhöhung von Klickraten, Einschaltquoten und Wahlergebnissen, Aufbau zweckfreier Agenturen, Gremien und Räte (etc.) eignet?
      Da ist „Wir werden alle sterben!!“ und „Wenn Ihr nicht gehorcht…dann aber…!“ erheblich zweckdienlicher.

      • Ich erzähle von Ereignissen aus meiner Kindheit, damals gab es kein Internet, mein Vater berichtete von den Wetterkapriolen, die es immer gab, und heute zu Klimawandelveränderungen hoch stilisiert werden. Solche Wetterphänomeme gab es auch schon vor 50 Jahren.Ich glaube, Sie haben mich nicht verstanden.

        • @Murmeltier: Ich vermute eher mal, dass wir das Gleiche meinen :-). Ich habe versuchte, Ihren Satz „Es wird maßlos übertrieben“ aufzugreifen und zu deuten, weshalb so viel „Aufgeregtheit“ herrscht bzw. geschürt wird: Panik „verkauft“ sich gut und wird als Rechtfertigung für alles von A (-gaben, höhere) bis Z (-wangsmaßnahmen) genutzt.

      • Liebe Greta, natürlich sind Menschen mit Ihrer überragenden Intelligenz Allen überlegen. Asperger Autisten können CO2 sehen, es gibt Dumme, die diesen Mist glauben. Außerdem haben Sie ein Komma vergessen. Soviel zu dummer Mensch. Und , noch Eins, den Klimawandel gab es immer, nichts Neues. Es geht um die Behauptung, der Klimawandel sei menschengemacht. Purer Unsinn.

      • Wer den Unterschied zwischen „Wetter“ und „Klima“ nicht kennt, hat die Schule wahrscheinlich nicht nur Freitags „bestreikt“ 🙂

  2. 1988 glaube ich wars, gab es einen Sturm, der am Moselufer bald alles umgerissen hat. Ein paar Jahre später Hagel in der ganzen Region, der so ziemlich alles an Autos beschädigt hat, was so auf den Straßen stand. Es war bei Weitem schon schlimmer, selbst die Hochwasser, die es über die Jahre gab. So betrachtet ist das was in den letzten Jahren so war, fast harmlos dagegen.

  3. Im Brüderkrankenhaus lief mal wieder alles voll im Keller und das ärgert mich denn vor einem Jahr war es auch so, man hat nichts gemacht und nichts gelernt.

    • Bereits vor 15-20 Jahren kam man zu dem Schluss (der Volksfreund berichtete eifrig darüber) das die Kanalisation im Maarviertel zu klein sei für die stattgefundene Versiegelung. Früher war da ja alles voller Gärtnereien. Und alleine was das BKT in den letzten 20 Jahren aufgebaut hat…
      Und mittlerweile ist die Stadtentwässerung ja quasi privatisiert….

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