Neue Solarparks: Jetzt sollte die Sonne scheinen

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MEHRING/WELSCHBILLIG. Jetzt sollte die Sonne scheinen: Nach dem Start der Bauarbeiten im Mai haben die Stadtwerke bereits im Juni zwei neue Solarparks in Mehring (Mehring IV) und in Welschbillig in Betrieb genommen. „Mit der Fertigstellung im Juni sichern wir uns die höhere Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz“, erklärt Heiko Bollig, SWT-Abteilungsleiter Erneuerbare Energien. Gemeinsam mit kommunalen Partnern investieren die Stadtwerke mit diesen Projekten rund 3,9 Millionen Euro in die regionale Energiewende.

Der rund 1,2 Megawatt starke Solarpark „Mehring IV“ steht auf einer Freifläche entlang der Bundesautobahn A1. Er wurde in der bestehenden SWT Solarkraftwerk Mehring GmbH realisiert. Hier sind die Gemeinde Mehring und die SWT Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH zu jeweils 50 Prozent beteiligt. Die Anlage kostet rund 2,2 Millionen Euro. Das knapp 1 Megawatt starke Sonnenkraftwerk in Welschbillig steht auf einem ehemaligen Militärgelände zwischen Trier und Bitburg. Das Kraftwerk wurde in der neuen Gesellschaft „Solarkraftwerk Welschbillig GmbH“ mit einer Mehrheitsbeteiligung der Ortsgemeinde Welschbillig umgesetzt (Welschbillig 80 Prozent, SWT Stadtwerke Trier 20 Prozent). Der Invest in Welschbillig beträgt rund 1,7 Millionen Euro.

Bei beiden Projekten setzen die Stadtwerke Trier erstmals auf kristalline Solarmodule. Die rund 9.500 Photovoltaikmodule in Mehring und Welschbillig produzieren zusammen künftig mehr als 2.200 Megawattstunden saubere Sonnenenergie. Das reicht rechnerisch aus, um rund 630 Musterhaushaushalte mit einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden mit emissionsfreier Energie zu versorgen. Gleichzeitig vermeiden die Anlagen CO2-Emissionen von rund 1.300 Tonnen pro Jahr.

Insgesamt betreiben die Stadtwerke Trier bereits heute Solarparks mit einer Gesamtkapazität von über 30 Megawatt – Tendenz steigend. „Das Potenzial an geeigneten Freiland- und Dachflächen in der Region ist groß. Dieses Potenzial möchten wir nutzen und den Ausbau der dezentralen Energieerzeugung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten in der Region vorantreiben“, so Heiko Bollig, Abteilungsleiter Erneuerbare Energien bei SWT. „Ich freue mich besonders, dass beide Anlagen in Gesellschaften gemeinsam mit den Ortsgemeinden realisiert wurden. Denn nur durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Akteure können wir die regionale Energiewende Schritt für Schritt vorantreiben“, so Bollig weiter. (red)

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