Klöckner will Programm zur Aufforstung der deutschen Wälder

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Symbolbild

Bildquelle: pixabay

Angesichts massiver Waldschäden durch Brände, Dürre, Stürme und Schädlinge fordert Agrarministerin Julia Klöckner ein großes Programm zur Wiederaufforstung in Deutschland. «Einen vergleichbaren Waldverlust hat es in der Vergangenheit kaum gegeben», sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur.

In den 80er Jahren hätten alle vom Waldsterben gesprochen. «Jetzt ist er in weiten Teilen am Sterben, und kaum einer redet davon.» Es bestehe dringender Handlungsbedarf. Dem Agrarministerium zufolge werden mehrere Millionen Bäume benötigt, um den Verlust von insgesamt 110 000 Hektar Wald auszugleichen.

Konkret will Klöckner ein «Mehrere-Millionen-Bäume-Programm», das aus ihrer Sicht aus dem Energie- und Klimafonds der Bundesregierung finanziert werden könnte. «Der Wald ist die Lunge unserer Gesellschaft, ein entscheidender Klimaschützer», sagte die Vorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz. Das Pflanzen neuer Bäume sei im Interesse aller.

Den Energie- und Klimafonds (EKF) hat die Bundesregierung eingerichtet, um die Energiewende voranzubringen. 2019 umfasst er nach Angaben der Regierung 4,5 Milliarden Euro, die unter anderem für erneuerbare Energien, Energiesparen, Klimaschutz, Umweltprojekte und die Förderung Elektromobilität ausgegeben werden. Der Waldklimafonds ist Bestandteil des EKF, er fördert die Anpassung der deutschen Wälder an den Klimawandel.

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