Bevölkerungszahl in Rheinland-Pfalz weiter gestiegen

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MAINZ. Die Bevölkerungszahl in Rheinland-Pfalz ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Zum Jahresende lebten nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems vom Mittwoch 4 084 844 Bürger im Land, rund 11 200 mehr als Ende 2017.

Damit stieg die Zahl der Einwohner in dem 73 Jahre alten Bundesland im siebten Jahr in Folge.

Der Grund: Auch 2018 zogen deutlich mehr Menschen nach Rheinland-Pfalz zu als fort. Der Überschuss belief sich auf 22 500 Bürger. Davon entfielen etwa 20 800 auf internationale und rund 1700 auf innerdeutsche Umzüge. Die Zahl der Gestorbenen überstieg allerdings mit 48 300 wie in den Vorjahren deutlich die Zahl der Neugeborenen mit 37 600.

Die Zahl der in Rheinland-Pfalz lebenden Ausländer nahm nach Angaben der Statistiker bis Ende 2018 binnen Jahresfrist um rund 20 900 auf etwa 452 700 zu. Ihr Anteil an der Bevölkerung lag somit Ende vergangenen Jahres bei 11,1 Prozent. Das waren 0,5 Prozentpunkte mehr als Ende 2017.

Regional wuchs die Bevölkerung seit der letzten Volkszählung 2011 bis Ende 2018 am meisten in Ludwigshafen und Mainz sowie im Landkreis Mainz-Bingen und im Rhein-Pfalz-Kreis. Rückläufig war die Entwicklung dagegen vor allem in Pirmasens und im Kreis Südwestpfalz.

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