Universität Trier: Publikationspreis erstmals vergeben

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TRIER. Das Internationale Graduiertenzentrum (IGZ) der Universität Trier hat erstmals einen Publikationspreis an Promovierende aus allen Fachbereichen verliehen. Nach den Vorentscheidungen der Auswahlgremien war auch das Publikum bei der Preisverleihung als Jury gefragt: Einen der sechs Gewinner durften die Besucher zum Doppelsieger küren.

Schon bevor am vergangenen Freitag die Bestplatzierten auf der Bühne des Hörsaals ihre mit jeweils 500 Euro dotierten Preise in Empfang nehmen durften, stand fest: Die Premiere des Publikationspreises ist rundum geglückt. Mit etwa 60 Bewerbungen wurden die Erwartungen der Initiatoren des wissenschaftlichen Wettbewerbs weit übertroffen. „Sie haben uns mit der Qualität und Quantität der Beiträge sehr positiv überrascht“, bedankte sich Prof. Dr. Hartmut Schächinger, Sprecher des IGZ-Vorstandes, bei den Teilnehmern.

„Aufgrund des hohen Niveaus der Bewerbungen haben wir uns dazu entschlossen, auch zweite und dritte Plätze zu vergeben, die zwar nicht finanziell dotiert, aber als Anerkennung zu verstehen sind“, ergänzte IGZ-Geschäftsführer Dr. Frank Meyer. Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel war ebenfalls angetan von der Idee und der Resonanz auf den Publikationspreis: „Es wäre eine Freude, wenn dieser Preis ein Teil der Universitätskultur und zu einer Tradition werden könnte.“

Im Anschluss hatten die sechs zuvor von einer Jury ermittelten Preisträger das Wort. Innerhalb einer maximal siebenminütigen Präsentation sollten sie im Wettbewerb um den zusätzlichen Publikumspreis den Zuhörern die Thematik ihres Siegerbeitrags anschaulich und allgemein verständlich erklären. Nach Meinung des Publikums gelang dies Rebekka Bögelein vom Fachbereich VI am besten. Sie erhielt die meisten Stimmen für ihren Vortrag über ein Thema aus der Waldökologie, konkret zum Gaswechsel und Isotopenverhältnis in Baumblättern.

Wie zuvor die Fachjury hatten auch die Besucher keine leichte Aufgabe mit der Wahl des Gewinners. Die breite Verteilung der Stimmen und die knappen Abstände zwischen den sechs Kandidaten zeigten, dass alle ihre Aufgabe hervorragend lösten. Für den guten Ton und die schwungvolle musikalische Unterhaltung sorgte einmal mehr die an der Universität gerne und oft gehörte Jazz-Band des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums unter Leitung von Bernhard Nink. (red)

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