Digitalisierung für kleine Unternehmen: So gelingt der Wechsel!

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Symbolfoto // dpa

Begriffe wie Digitalisierung oder Industrie 4.0 sind unter Unternehmern längst kein Fremdwort mehr. Immer mehr Betriebe springen auf den digitalen Zug auf und stellen ihre internen Prozess um, um auch zukünftig konkurrenzfähig zu sein. Dieser Beitrag erklärt, welche Punkte zu beachten sind und worauf es ankommt.

Vorab ist zu erwähnen, dass die Digitalisierung keinesfalls ausschließlich große Betriebe betrifft und nur diese einen Nutzen daraus ziehen. Auch kleine Unternehmen wie beispielsweise ein Elektro- oder Handwerksbetrieb profitieren von einer derartigen Umstellung. Selbstständige, kleinere Unternehmer sollten sich also nicht davor scheuen, den Schritt zu wagen und sich über eine Veränderung zu erkundigen.

Einige Bereiche, welche von der Digitalisierung betroffen sind
– Kundenbetreuung
– Buchhaltung
– Prozessmanagement
– Zusammenarbeit
– Kommunikation
– Projektmanagement

Wie erfolgt die Digitalisierung?

Zunächst ist aufzulisten, wie Arbeitsprozesse und einzelnen Bereiche in einem Unternehmen ober Betrieb ablaufen. Anhand dieser Punkte erfolgen jeweilige Umstellungen, welche Vorteile mit sich bringen. Wissen Unternehmer nicht weiter, können Sie sich professionellen Rat ins Haus holen. Experten setzen an der richtigen Stelle an und zeigen dem Geschäftsinhaber, woraus Sie den größtmöglichen Nutzen bei einer Umstellung ziehen.

Um die Digitalisierung, auch digitale Transformation genannt, erfolgreich durchzuführen, sind einzelne Schritte notwendig. Mit äußerster Sorgfalt und Disziplin erfolgen mehrere Umstellungen in einem Bereich, bis dieser reibungslos funktioniert. Erst dann geht es zum nächsten Schritt über.

Einfachere Mitarbeiterverwaltung
Wo früher Mitarbeiter in Karteien und Akten eingetragen wurden, steht ab sofort eine Software zur Verfügung. Hier sind alle wichtigen Informationen von Angestellten eingetragen. Auch die Erstellung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen verläuft mit der passenden Lohnabrechnungssoftware um einiges schneller, sowie effektiver.

Kommunikation
Bei der Digitalisierung wird auch die Kommunikation umgestellt. Telefonierten beispielsweise Handwerksbetriebe bisher ausschließlich mit einem Festnetztelefon, steht nun an dieser Stelle ein Mobilfunknetz zur Verfügung. Ein Handwerker ist somit gegenüber seinen Mitbewerbern konkurrenzfähiger, da man ihn besser erreicht. Anstatt eine Liste von Anrufen nach Feierabend abarbeiten zu müssen, nimmt er diese direkt an und bindet den Kunden somit, anstatt dass dieser sich bei der Konkurrenz meldet.

Einfachere Terminplanung
Anstatt Aufträge auf Zetteln oder Notizblöcken zu notieren, erfolgt die direkte Eingabe in eine Kundenkartei. Dort liegen alle Informationen parat und können nicht abhandenkommen. Ein weiterer Vorteil ist, dass alle Mitarbeiter Zugriff auf die Daten und Informationen erhalten. Änderungen von einem Arbeitskollegen sind sofort ersichtlich und müssen nicht telefonisch abgeklärt werden. Auch die Rechnungsstellung erfolgt automatisch über ein System, was Zeit und Kosten einspart.

Vorteile der Digitalisierung
Bei der Digitalisierung geht es im Prinzip darum, dass Informationen und Daten eines Unternehmens (zum Beispiel von Mitarbeitern, Kunden oder Abläufen), in eine Software eingegeben werden. Die Folge ist, dass diese Informationen organisierter vorliegen. Somit beschleunigen sich Abläufe, Probleme oder Komplikationen werden schneller erkannt. Durch besser nachvollziehbare Prozesse heben sich Betriebe deutlich von der Konkurrenz ab, welche noch keine Digitalisierung durchführte. Sie sind dem Wettbewerb immer einen Schritt voraus. Ein weiterer Vorteil ist die Einsparung von Zeit, Kosten und Verschwendung.
Wer also noch keine Digitalisierung vorgenommen hat, sollte sich schleunigst über Möglichkeiten in seiner Branche erkundigen. Dies gilt vor allem auch für kleine Unternehmer, die dadurch große Chancen erhalten.

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