Kurze Busfahrten werden Schülern in Konz nicht erstattet

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Symbolbild.

Bildquelle: lokalo

KONZ/TRIER. Bei Fahrtstrecken unter vier Kilometern haben Schüler von Gymnasien nur dann einen Anspruch auf Erstattung der Busfahrkosten, wenn der Schulweg besonders gefährlich ist. Das hat das Verwaltungsgericht Trier nach Mitteilung vom Mittwoch entschieden (6 K 5367/18.TR) und die Klage von zwei Schülern in Konz (Kreis Trier-Saarburg) abgewiesen.

Der Schulweg der zwei betroffenen Kinder der 6. und der 9. Klasse des Gymnasiums Konz sei kürzer als vier Kilometer und «nicht als besonders gefährlich einzustufen». Die Richter hatten den Weg vorher in Augenschein genommen.

Ein Anspruch auf Kostenübernahme der Fahrkosten für öffentliche Verkehrsmittel besteht laut Gericht nach dem Schulgesetz nur dann, wenn der kürzeste Fußweg zwischen Wohnung und Gymnasium länger als vier Kilometer sei, oder, wenn er – unabhängig von der Länge – eben besonders gefährlich sei. Dies sei beispielsweise der Fall, wenn es «konkrete Umstände» gebe, die die «Wahrscheinlichkeit eines Schadenseintritts als überdurchschnittlich hoch erscheinen ließen». Gegen die Entscheidung ist Berufung vor dem Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz möglich.

3 KOMMENTARE

  1. Oh, jetzt muss ich aber furchtbar weinen, die Hüpfgretels und Hänsels sollen zur Schule laufen ? Ja warum denn nicht, das ist doch wunderbar für die Umwelt, hüpf, hüpf. Wir mussten als Sextaner 6 km zum Gymnasium laufen, und wieder 6 km zum Elternhaus zurück und Niemand hat herum gejammert, das war total normal, zeitweise über die Landstraße, durch Waldgebiete, natürlich ohne Smartphone, ganz umweltschonend. 10jährige Kinder können ganz ohne Probleme mehrere Kilometer zu Fuß zurück legen, gut für die Figur, Schwabbelkinder gab es zu dieser Zeit nicht. Die Hüpfenden sollten sich daran gewöhnen, dass es bei richtig Grün keinen Komfort gibt, da ist Muskelkraft angesagt , wie im vorigen Jahrhundert, also auf zu ganz neuen Erlebnissen, meine lieben Kleinen. Und wenn Ihr wieder für das „Klima“ demonstriert, dann räumt bitte Eure Kaffeebecher, Pizzaverpackungen und Plastikschilder weg. Bitte auch an die Euch täglich beeinflussenden „Leerpersonen“ weiter leiten.

  2. Meine Kinder, 24 Jahre, 22 Jahre und 14 Jahre, ich bin geschieden haben den Kontakt zum Vater abgebrochen weil ich sie, jahrelang maßregelte dass sie Omas, Opas und meinen Geburtstag komplett vergessen haben. Man will jetzt keinen Kontakt mehr zum Vater, er ist zu unbequem. Lehrer in Deutschland beschweren sich weil Kinder nicht mehr schwimmen können, das Abitur ist zu schwierig. HelikopterEltern führen Prozesse gegen Lehrer und Schule weil das Genius Ihres Balges nicht erkannt und gefördert wurde. Weinen könnte ich, einfach nur weinen…..

  3. Von den Richtern läuft bestimmt keiner täglich 4 Km bei Wind und Wetter zu seiner Arbeitsstelle !
    Omagreta : zu deiner Zeit gabs wahrscheinlich nur einen Bruchteil des heutigen Verkehrs und keine dauergeilen Flüchtlinge die ständig minderjährige Mädels anmachen .

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