Der Alte ist auch der Neue: Sven Teuber erneut zum SPD-Fraktionsvorsitzenden gewählt

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TRIER. Die neue SPD-Stadtratsfraktion hat den Landtagsabgeordneten und Spitzenkandidaten der Trierer SPD, Sven Teuber, einstimmig zum Fraktionsvorsitzenden gewählt.

Teuber bedankt sich für das ausgesprochene Vertrauen und freut sich über sein persönliches Wahlergebnis: „Zunächst danke ich allen Wählerinnen und Wählern, die uns ihr Vertrauen für unsere bisherige und künftige Arbeit ausgesprochen haben. Ich freue mich, dass ich persönlich die meisten Stimmen aller zur Wahl angetretenen KandidatInnen von allen Parteien erreichen konnte. Danke für dieses Vertrauen aller WählerInnen. Mein Dank gilt auch meiner Fraktion, die mich nach zehn Jahren im Amt einstimmig erneut zum Fraktionsvorsitzenden gewählt hat. Mein Dank gilt auch allen ausgeschiedenen Fraktionsmitgliedern, die Trier und die SPD mitgeprägt haben.“ Teuber ist damit in seiner dritten Amtszeit Stadtratsmitglied und Vorsitzender der SPD Fraktion, wodurch er auch im gesamten Stadtrat dienstältester Fraktionsvorsitzender ist. Für den neuen Rat hat sich die Fraktion in ihrer gestrigen ersten Sitzung vorgenommen, weiterhin ihrem Motto „Trier zählt“ treu zu bleiben und konsequent die Sachpolitik in den Mittelpunkt zu stellen. Hierzu setzt die Fraktion auf eine breite Zusammenarbeit möglichst vieler Fraktionen.

„Wir schaffen es seit Jahren konsequent, uns immer wieder spürbar zu erneuern und gleichzeitig Erfahrung weiter aufzubauen. Das zeichnet uns aus und hebt uns von den meisten anderen Parteien in Trier ab. Unsere Bundespartei könnte hier noch einiges von uns lernen“, beschreibt der Fraktionsvorsitzende sein neues Team. Mit Julia Bengart, Isabell Juchem und Sabine Mock zogen drei neue Frauen in die paritätisch besetzte SPD-Fraktion ein. „Das unsere paritätische Listenaufstellung Früchte getragen hat und wir nun drei neue und sehr engagierte Frauen in der Fraktion begrüßen dürfen, spricht für die stetige Weiterentwicklung und Erneuerung der Trierer SPD. Wir repräsentieren mit 50:50 an Frauen und Männern sowie einem Durchschnittsalter von 48 Jahren die gesamte Breite der Bevölkerung und werden auch weiterhin regelmäßig mit unserer Reihe „Was zählt für dich?“ im Dialog bleiben“, so Teuber weiter.

9 KOMMENTARE

  1. So kann man natürlich auch Politik machen.
    Die Wahlniederlage als Erfolg verkaufen, wie ulkig aber die Blöden die immer noch die spd wählen, raffen das ja eh nicht.
    Ist es denn nicht faktisch so, dass die Fraktion um Sven Teuber jetzt 2 Sitze weniger im Stadtrat ha?!

  2. Stimmt das eigentlich,daß die Stadträte von der SPD fast alle verbeamtet sind?
    Falls ja,kann ich mir nicht vorstellen,daß die Politik für Arbeiter und Angestellte machen können, weil die ja noch nie unter so einem hohen Druck geschafft haben und letztendlich immer hervorragend vom Staat versorgt sind.

  3. Da bleibt also alles beim alten, keine Weiterentwicklung nur ein weiter so. Herr Teuber, Sie sind doch angezählt vom Trierer Bürger und machen weiter mit Ihren schlappen -5,4 % und sprechen nur noch jeden 5. mit ihrer Politik an. Schämen Sie sich eigentlich nicht als Politiker so versagt zu haben und noch kackfrech so dazustehen? Demut wäre jetzt mal angesagt und Analyse Ihres Versagens. 2021 werden Sie ihr nächstes Wunder erleben und spätestens dann erwarte ich Ihren Rücktritt ins politische Nirvana

  4. Ohne jegliche Vorwarnung klickt man, um das Schönreden des Stimmenverlusts von Maria-Luises Bubi mal zu lesen,und dann springt das Bild mit dieser Visage einem ins Auge. Das tut weh, lokalo !

  5. die Politik war schon immer verlogen und wird es auch bleiben, eigene Taschen füllen etc.
    Wendehälse per exellence

  6. Warum lässt er sich nicht mal in Pfalzel, Beneditkiner Straße oder Zewen blicken und spricht mit den Anliegern über deren Ängste und Sorgen, dann lernt mal kennen wie gerecht sein im Landtag befürwortete Anliegerbeiträge sind.

  7. Warum lässt er sich nicht mal in Pfalzel, Beneditkiner Straße, Eisenbahnstraße in Euren oder Zewen blicken und spricht mit den Anliegern über deren Ängste und Sorgen, dann lernt mal kennen wie gerecht sein im Landtag befürwortete Anliegerbeiträge sind.

  8. Zum Thema Eisenbahnstrasse war ein interessanter Artikel im TV, der hier
    https://www.volksfreund.de/region/trier-trierer-land/trier-anwohner-wehren-sich-gegen-ausbau-eisenbahnstrasse_aid-38003843
    Da sollen die Anwohner ja nur für die Erneuerung des Gehweges zahlen. Es stellt sich allerdings die Frage warum der überhaupt erneuert werden muss, denn er ist ja zumindest in Teilbereichen baulich von der Strasse getretnnt und technisch ist es genauso möglich, nur die ‚Strasse zu erneuern, ob der Gehweg ein paar kleinere Verwerfungen hat stört ja nicht eine Abnutzung durch Fussgänger dürfte ja wohl ziemlich minimal sein. Vermutlich hat die Trierer Verwaltung mal wieder die Maximallösung beschlossen, weil wenn eine deutsche Verwaltung mal zuschlägt…. In den anderen zu erneurenden Strassen siehts ja irgendwie ähnlich aus. Was allerdings auffällt ist, dass der Zustand der Randsteine und auch Fussgängerwege oft ramponiert ist, weil die Anwohner selber oder irgendwelche Parker widerrechtlich auf dem Gehweg parken. Auch viele Strassenbäume sind hier wie überall in Trier geschädigt, weil irgendwelche Idioten ihre Autos direkt bis an die Bäume heranfahren zum Parken und so das Wurzelbett und den Stamm beschädigen.
    Vermutlich hilft nur dass die Anwohner sich dagegen mit Klagen und eigenen gutachten zur Wehr setzen.

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