Trier ist Pilot-Kommune für gesundes und nachhaltiges Schulessen

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TRIER. Als eine von drei Kommunen in Rheinland-Pfalz nimmt Trier als Modellregion an dem Projekt „Kita- und Schulessen – die gesündere Wahl erleichtern“ der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung teil.

Für die drei Kommunen stehen insgesamt rund 280.000 Euro zur Verfügung. Ziel dieses im Februar gestarteten Programms ist, ein geeignetes Verpflegungskonzept auf der Ebene der Schulträger zu entwickeln. Neben gesundheitlichen und ökonomischen Aspekten werden weitere Dimensionen der Nachhaltigkeit (sozial, ökologisch, kulturell) betrachtet. Auf der Basis des jetzt entstehenden Konzepts wird die Qualität der Mittagsverpflegung weiter verbessert, um eine größere Zufriedenheit und Akzeptanz der Schüler zu erreichen.

Nach Aussage von Bürgermeisterin Elvira Garbes ist es der Stadtverwaltung ein „wichtiges Anliegen, den Trierer Schülerinnen und Schülern, die unsere Ganztagsschulen besuchen, ein gesundes und ausgewogenes Mittagessen anzubieten. Da immer mehr Kinder und Jugendliche heute einen großen Teil des Tages in der Schule verbringen, nimmt der Stellenwert der Ernährung außer Haus kontinuierlich zu. Für die Ganztagsschulen ist die Verpflegung ein wichtiger Bestandteil des pädagogischen Konzepts. Bei dessen Umsetzung will ich die Schulen mit einem städtischen Verpflegungskonzept unterstützen, das die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung berücksichtigt.“

In Trier gibt es 19 Ganztagsschulen mit Mittagsverpflegung: neun Grund- und zwei Förderschulen, vier Gymnasien, drei Realschulen plus und die IGS. An einem Runden Tisch zur Weiterentwicklung des Konzepts nahmen unter anderem das städtische Amt für Schulen und Sport und pädagogische Fachkräfte teil. Projektleiterin ist Franziska Wieber vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR). Die Gruppe wird von weiteren Experten unterstützt, darunter eine Haushalts- und Ernährungswissenschaftlerin. Die Konzeptentwicklung endet im September 2020.

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